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Point&Figure Silber: Kurzfrist-Trade erfolgreich, mittelfristig muss die 40 fallen

15.05.11 (Uncategorized)

Ein Silber-geplagter Leser

Was schrieb mir ein Leser der Point&Figure-Analysen erst heute:

“Also wenn ich gewusst hätte, dass das Trading bei Silber so stressig wird…..”

Naja, was hätte er dann gemacht?

Silber niemals angefasst und sich einem anderen Underlying zugewendet?

Keine gute Idee, denn Phasen mit solcher Volatilität wie aktuell im Silber gibt es irgendwann in jedem Underlying.

Bevor ich jetzt mit der “Wer die Hitze nicht verträgt, soll vom Herd wegbleiben” -These weitermache, dann lieber den Rückblick auf die Geschehnisse im Silber in den letzten 1,5 Handelstagen.

Seit Donnerstag ist viel passiert

Am vergangenen Donnerstag um 11:37 schrieb ich an dieser Stelle:

Sind wir mutig ?

Mutige Trader könnten ja nun folgendes probieren:

Sie gehen eine Long-Position im Silber ein und spekulieren darauf, dass die Kreuzunterstützung hält.

Das erste Ziel läge dann bei 39 USD, hier finden wir das letzte Zwischenhoch vor.

Das Risiko ist eng begrenzt: Bei 32 USD wäre die Kreuzunterstützung gebrochen und damit dort auch der Stopp.

Wer es noch einmal nachlesen möchte: Analyse vom Donnerstag

Was ist seitdem geschehen?

Silber stand zu diesem Zeitpunkt um die 33 USD pro Feinunze.

Der Schlusskurs am Freitag in New York lag bei 35,45 USD, satte +7,4% höher.

Also solch einen Stress kann man sich doch gefallen lassen, oder?

Kurzfristig war das ja schon mal klasse, aber wie geht es nun weiter?

silber1505xundo

Da nichts so uninteressant ist, wie die Erfolge von gestern, nun der Blick auf den Point&Figure-Chart von Silber.

Am vergangenen Donnerstag kam es mit einem Tiefkurs von 32,71 USD zu einem mustergültigen Test der Hausse-Unterstützung des aktuellen Point&Figure-Kaufsignals. (In den nächsten Tagen erweitere ich die Seite www.XundO.info, dort finden Sie dann mehr Informationen zu diesen “seltsamen” Linien im 45-Grad-Winkel)

Der nachfolgende Abpraller trieb den Kurs von Silber auf die bereits erwähnten 35.45 USD.

Das bedeutet aber noch nicht, dass der mittelfristig orientierte Silber-Bulle nun beruhigt sein kann.

Dieser Abpraller ist ein gutes Zeichen, aber erst über 40 USD ist der Chart wirklich wieder nach oben “offen”.

Wer also am Donnerstag meine Handelsidee aufgegriffen hat und “mutig” war, darf jetzt ruhig einmal seine Stopps weiter in den Gewinn ziehen.

Das ist nicht “feige”, sondern einfach “klug” und vermeidet eine Menge Stress.

In diesem Sinne:

“So schlimm ist der Stress an der Börse doch gar nicht, wenn man mal die Emotionen außen vor lässt, oder?”

Ich wünsche Ihnen eine profitable Börsenwoche

Ihr Jörg F. Mahnert

www.XundO.info

Alles rund um Point&Figure

PS: Am 10. und 11. Juni bin ich auf der Trading-Expo in Aschaffenburg und veranstalte einen Point&Figure-Workshop. (Näheres dazu auf www.XundO.info)

 

 

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Point&Figure: Silber, mal was für die Mutigen!

12.05.11 (Uncategorized)

Ich denke, dass Sie es nicht allzu sehr überrascht, dass ich mich gerade heute erneut dem Silber zuwende.

Bei der “Achterbahnfahrt” der letzten Tage ist das ja nun auch nicht sonderlich erstaunlich.

 

Zum letzten Mal habe ich mich an dieser Stelle zum “kleinen Bruder des Goldes” am 17.4.2011 geäußert.

Sie finden diese Analyse HIER.

Es hat sich viel getan im Silber

Seitdem hat sich eine Menge getan:

Meine Leser wurden mit +37% Gewinn aus dem am 10.12.2010 gekauften Silber-ETC (WKN A0KRJ5) ausgestoppt.

Nach Höchstkursen von knapp 50 USD kämpft Silber nun mit der Marke von 34,00 USD.

silberheuteXundo

Der Absturz im Silber hat zwar nominell zu einem Verkaufssignal geführt (erkennbar an der O-Säule, die mit der 5 für Mai gekennzeichnet ist), doch dürfen wir dieses Verkaufssignal regelkonform ignorieren. Es ist oberhalb der Hausseunterstützung des letzten Point&Figure-Kaufsignals entstanden.

Kreuzunterstützung im Test

Aktuell testet der Silberpreis das letzte Tief im Bereich von 34 bis 33 USD.

Hier verläuft gleichzeitig die Hausseunterstützung des letzten Point&Figure-Kaufsignals (X-Säule, die mit 2, 3 und 4 für Februar, März und April gekennzeichnet ist.)

Damit befindet sich Silber im Bereich von 34 bis 33 USD an einer Kreuzunterstützung.

Sind wir mutig ?

Mutige Trader könnten ja nun folgendes probieren:

Sie gehen eine Long-Position im Silber ein und spekulieren darauf, dass die Kreuzunterstützung hält.

Das erste Ziel läge dann bei 39 USD, hier finden wir das letzte Zwischenhoch vor.

Das Risiko ist eng begrenzt: Bei 32 USD wäre die Kreuzunterstützung gebrochen und damit dort auch der Stopp.

Ihr Jörg F.Mahnert

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Der DAX auf neuem 40-Monatshoch: Osama-Effekt oder doch die Charttechnik?

02.05.11 (Uncategorized)

Ich weiß nicht, ob es Ihnen auch so geht.

Die Meldung, dass Osama Bin Laden heute Nacht von einem US-Spezialkommando getötet wurde, hat bei mir weitaus weniger Emotionen ausgelöst, als ich erwartet hatte. Vielleicht liegt es daran, dass der 11. September 2001 so weit zurück liegt, ich weiß es wirklich nicht.

Zumindest der DAX reagierte emotional und setzte seine Aufwärtsbewegung der letzten Wochen auch heute fort.

Das Ergebnis: Ein neues 40-Monatshoch und die alte Frage, ob der Tod Osama Bin Ladens der Grund oder nur ein passender Anlass für diesen erneuten Kursaufschwung ist.

Meine Meinung dazu ist klar: Charts machen die Reaktionen auf Nachrichten und nicht umgekehrt.

Aber nun zurück zum Point&Figure-Chart des DAX:

Xundo02052011

Wir wussten es seit dem 13.Oktober 2010

Bereits mehrmals habe ich an dieser Stelle auf des Point&Figure-Kaufsignal vom 13.10.2010 verwiesen, dass durch das Überschreiten von 6.400 Punkten generiert wurde.

Das erste Kursziel dieses Signals liegt bei 8.900 Punkten, das zweite sogar bei 10.500 Punkten.

Die lästige Frage nach dem “Wann”

Jetzt fragen sich bestimmt einige von Ihnen, welche Zeitspanne ich erwarte, bis diese Kursziele erreicht werden.

Allerdings frage ich mich im Gegenzug, wie man diesen Zeitraum exakt bestimmen will?

Aber diese Frage scheint mir aktuell nicht so drängend. Schließlich wartet auf den DAX auf dem Weg zu seinen Kurszielen auch noch das Allzeithoch im Bereich von 8.100 Punkten.

Dass das recht fix erreicht wird, zeigt das bullishe Katapult an. Diese Formation bedingt ein erstes Kaufsignal, das zumindest ein Dreifachtop durchstößt.(Erfüllt durch das Kaufsignal vom 13.10.2010) und ein nachfolgendes erneutes Kaufsignal (erfüllt durch das erneute Kaufsignal am 29.4. durch Überschreiten der 7.500 Punkte).

Achtung: Ich lege mich jetzt auf einen Zeitraum bis zum Erreichen des Allzeithochs fest.

Ich gehe davon aus, dass das Allzeithoch im DAX bis Ende Juni 2011 “geknackt” wird.

Das ist doch ein Wort, oder? (Und das von einem Point&Figure-Analysten, der eine Chartart ohne Zeitachse betreibt.)

Vergessen Sie den Quatsch mit den Nachrichten!

Aber nochmal zurück zu Bin Laden:

Jede Information, die Sie als Anleger und Trader brauchten, entstand im Point&Figure-Chart vor dem heutigen Tag.

Sie sahen ein Kaufsignal am 13.10.2011, dessen erstes Kursziel von 8.900 Punkten aufgrund horizontaler Berechnung am gleichen Tag vorlag.Sie erhielten die Aktivierung und Betätigung des zweiten Kursziels von 10.500 Punkten im März dieses Jahres. Und das erneut bestätigende Bullish Katapult bildete sich endgültig am 29.4.2011 aus.

Allein von der zeitlichen Abfolge der Ereignisse muss ich bei meinem Standpunkt bleiben:

Die Charts machen die Nachrichten und nicht umgekehrt.

Ich wünsche Ihnen eine erfolgreiche Börsenwoche

Ihr Jörg F. Mahnert

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Point&Figure: Crude Oil: Kursziel 143 USD pro Barrel

26.04.11 (Uncategorized)

Eine kleine Zeitreise ins Jahr 1986 gefällig?

“Miami Vice”, “Dallas”, “Denver” und viel zu große Jacketts in aus heutiger Sicht recht fragwürdigen Farben sind schwer “angesagt”.

Der Kernreaktor in Tschernobyl ist gerade explodiert und eine Wolke radioaktiver Substanzen ist auf dem Weg nach West-Europa.

Heftige Diskussionen über die Nutzung der Kernenergie sollten folgen.

Änderungen der Energiepolitik folgten eher sparsam.

Der Preis für Öl liegt bei irgendwo bei unter 10 USD pro Barrel.


Zurück in die Gegenwart

“Facebook”, “Twitter” und “IPTV” und recht knapp geschnittene Jacketts sind “in”.

Die Kernreaktoren in Fukushima sind auch schon explodiert und Tonnen radioaktiven Wassers strömen weiter ins Meer,

Heftige Diskussionen über die Nutzung der Kernenergie sind im Gange.

(Änderungen der Energiepolitik sollen folgen, klar, dieses Mal wird alles besser…….)

Der Preis für Öl liegt bei ca. 112 USD pro Barrel.

Also, wenn die letzten 25 Jahre ein Fernsehprogramm wären, da würde ich mich aber über die ständigen Wiederholungen beschweren.


Zumindest bietet uns der Ölpreis viel Neues:

Nein. machen Sie sich als Autofahrer und Heizölverbraucher jetzt bitte keine unnötigen Hoffnungen: Es wird wahrscheinlich noch teurer!

XUNDO26042011

Point&Figure Crude Oil: Kursziel 143 USD pro Barrel aktiviert und bestätigt

Am 21. Februar dieses Jahres kam es im Crude Oil durch das Überschreiten von 95 USD zu einem Point&Figure-Kaufsignal mit dem bereits aktivierten und mehrfach bestätigten Kursziel von 131 USD. Eine dieser Bestätigungen bildete am 1.4 dieses Jahres ein erneutes Point&Figure-Kaufsignal aus. Der nachfolgende Rücksetzer und die dann wieder folgende Kurserholung (erkennbar im Chart an der nachfolgenden O-Säule und der aktuellen X-Säule) haben das nun aktuelle Kursziel von 143 USD aktiviert und bestätigt.

Crude Oil befindet sich also in einem aktivierten und bestätigten Kursziel von 143 USD pro Barrel.

Sollte das Crude Oil allerdings nun wider Erwarten unter 104 USD pro Barrel fallen, wäre das ein erstes Warnzeichen für die Ölbullen. Dieses erste Point&Figure-Verkaufssignal würde die Öl-Bären anlocken, die dann versuchen würden, den Preis weiter nach unten zu treiben.

(Ein Blick auf die Zapfsäule lässt mich gerade rätseln, ob ich dieses Szenario nicht bevorzugen würde.)

Ich wünsche Ihnen eine erfolgreiche Börsenwoche

Ihr Jörg F. Mahnert

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Silber: Das bessere Gold, seit letzter Analyse +65%

17.04.11 (Uncategorized)

Es ist schon erstaunlich, wie schnell die Zeit vergeht.

Mitte Dezember vergangenen Jahres schrieb ich an dieser Stelle bei einem Silberkurs von rund 26 USD:

“Aber zurück zum Silber. Hier ist nun das langfristige Kursziel des vorletzten Point&Figure-Kaufsignals aktiviert.

Dieses beläuft sich auf 52,50 USD pro Feinunze und eröffnet so ein Potenzial von +81% im Silber.

Natürlich werden solche weit entfernten Point&Figure-Kursziele nicht morgen oder übermorgen angelaufen, das kann schon ein wenig dauern.

Aber trotzdem: Ein erneutes Investment in Silber bietet sich an.

Dabei würde ich zugegebenermaßen konservativ vorgehen.

Wenig Hebel und einen langen Atem finde ich da besser als “Killerinvestments”.”

Der lange Atem hat sich in barer Münze ausgezahlt:

Aktuell notiert Silber bei rund 43 USD pro Feinunze. Das macht in US-Dollar satte +65% Kurssteigerung.

Der Euro hat uns zwar etliche Gewinnpunkte gekostet, aber rund 40% waren auch für Anleger aus dem Euroraum drin.

Aber nun genug der rückwirkenden Selbstbeweihräucherung, werfen wir lieber stattdessen einen Blick auf die aktuelle charttechnische Lage im Silber:

Xundo15042011

Mit aktuell rund 43 USD ist Silber dem langfristigen Kursziel von 52,50 USD pro Feinunze deutlich näher gekommen.

Dieses langfristige Kursziel resultiert aus dem Point&Figure-Kaufsignal vom 1.9. 2010, wurde durch den Rücksetzer am 12.11.2010 aktiviert und durch die erneute X-Säule ab dem 2.12.2010 bestätigt.

Wir wir jetzt vorgehen:

Aktuell freuen sich meine Leser über die im Silber seit Dezember 2010 aufgelaufenen Gewinne.

Wir ziehen einfach den Stopp immer weiter nach.

Neuerliche Käufe haben wir aufgrund der heißgelaufenen Situation erst einmal zurückgestellt.

Naja, wer bis jetzt noch nicht im Silber dabei ist, sollte sich das mit dem jetzigen Einstieg gut überlegen. Hier würde ich erst einen Rücksetzer abwarten.

Sobald sich Chancen für “Nachzügler” ergeben, werde ich erneut auf den “kleinen Bruder des Goldes” eingehen.

Ich wünsche Ihnen eine erfolgreiche Börsenwoche

Ihr Jörg F. Mahnert

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Test

12.04.11 (Uncategorized)

Hallo

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Point&Figure DAX: Mein Hut, der hat drei Ecken

10.04.11 (Uncategorized)

Japan…egal! Der DAX steigt

Libyen….egal! Der DAX steigt

Wenn es je einen Beleg gebraucht hätte, dass das Traden solcher Nachrichten zu keinem guten Ende im Depot führt, die aktuelle Börsenentwicklung wäre ein solcher Beleg. Wer sich als Anleger auf seinen scheinbar gesunden Menschenverstand verlassen hat, steht jetzt im besten Fall mit einer Investitionsquote von 0% und im schlechtesten Fall mit Puts da, genauer gesagt, mit deren traurigen Überresten.

Seit dem 15.3, also seit rund 3 Wochen, konnte der DAX trotz immer noch unabschätzbarer Atomkatastrophe, einem durchdrehenden libyischen Diktator, einem explodierenden Ölpreis und einer Zinsanhebung im Euroraum um rund 700 Punkte zulegen.

Gottseidank verlasse ich mich nicht auf meinen “gesunden” Menschenverstand beim Handeln an der Börse, sondern beachte unter konsequenter Ausschaltung jeglicher Emotionen ausschließlich die Charttechnik.

Höchste Zeit, mal wieder einen Blick aus Point&Figure-Sicht auf den DAX zu werfen:

XundO 10042011

Erst einmal die Provokation: Das Kursziel liegt weiter bei 10.500 Punkten!

Sorry, aber ich war selber überrascht, welches Kursziel die vertikale Berechnung des Kursziels des Point&Figure-Kaufsignals vom 13.10.2010 ergibt. Ich kann und will das aber nicht ändern.

Es bleibt also weiterhin festzuhalten: Der DAX befindet sich einem intakten Point&Figure-Kaufsignal mit dem Kursziel von 10.500 Punkten!

Jetzt die drei Ecken

Aktuell läuft der DAX in ein Dreieck hinein. Dabei verläuft die aktuelle obere Begrenzung des Dreiecks bei rund 7.300 Punkten. Damit hat der DAX bei einem aktuellen Stand von rund 7.200 Punkten diesen Bereich schon fast erreicht. Die untere Begrenzung verläuft bei rund 6.700 Punkten.

Ausbruch aus dem Dreieck: Nur wohin?

Mit den Begrenzungslinien des Dreiecks stehen die langfristig wichtigen Marken nun fest.

Ein Ausbruch über die 7.300 wäre bullish zu werten, ein Ausbruch unter die 6.700 Punkte wäre ein massiv bearishes Zeichen.

Jetzt geht es um die Abschätzung der Wahrscheinlichkeit für diese beiden Alternativen.

Ein Blick auf die Marktverfassung gibt uns einen deutlichen Hinweis

An dieser Stelle kann ich leider nur kurz auf einen verlässlichen Marktindikator eingehen, der eine Spezialität der Point&Figure-Charttechnik ist. Hierbei handelt es sich um den Bullish-Percent-Index. Dieser wird täglich berechnet und setzt die Aktien eines Index, die sich in einem Point&Figure-Kaufsignal befinden in Verhältnis zu allen Aktien dieses Index. Aus dieser Berechnung erhält man 6 verschiedene klar definierte Marktzustände. Der bullishte dieser Marktzustände ist Bull-Confirmed.

Und in einem solchen Bull-Confirmed steht der breite US-Markt, der durch die NYSE, den größten Index in den USA repräsentiert wird.

Gute Chancen für Ausbruch nach oben

Damit können wir dem Ausbruchsszenario nach oben eine hohe Wahrscheinlichkeit zuordnen.

Sicherlich kann es vorher noch einmal eine Kursbewegung im DAX bis knapp unter 7.000 Punkte kommen. Solange sich diese nicht bis unter 6.900 Punkte ausdehnt, wäre das nur gesund. Sollte es zum Ausbruch nach oben kommen, würde als erste Ziel das Allzeithoch im Bereich von 8.100 Punkten in den Fokus rücken.

Und danach…..naja, da sind immer noch die 10.500 Punkte.

Ich wünsche Ihnen eine stressfreie und gewinnbringende Börsenwoche

Ihr Jörg F. Mahnert

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Trotz Japan: Kursziel im DAX bei über 10.000 Punkten !

03.04.11 (Uncategorized)

Puuuh, auf den ersten Blick ist das schon eine Hausnummer: DAX über 10.000 Punkte.

Und das im Anbetracht einer Lage in Japan, die undurchsichtiger und in ihren Folgen kaum unabschätzbarer sein könnte.

Werfen wir zusammen einen Blick auf den Point&Figure-Chart des DAX in der längerfristig orientierten Chartcraft-Einstellung, um diese These eines Kursziels im DAX von über 10.000 Punkten zu belegen.

(In dieser Einstellung entspricht ein Kästchen aktuell 100 Punkten.)

XO04032011

Point&Figure DAX: Kursziel von 10.500 Punkten ist aktiviert und bestätigt

Bereits am 13. Oktober des vergangenen Jahres kam es im DAX zur Ausbildung eines Point&Figure-Kaufsignals durch das Überschreiten von 6.400 Punkten. Das erste, bereits zu diesem Zeitpunkt bestimmbare Kursziel lag bei 8.900 Punkten und damit schon damals über dem Allzeithoch des DAX.

Der durch Japan ausgelöste Börsenschock trieb den DAX von über 7.400 Punkten bis unter 6.500 Punkte. (Im Chart erkennbar an der mit 3 für März gekennzeichneten O-Säule.) Dieser Rücksetzer aktivierte das zweite längerfristige Kursziel des Kaufsignals vom 13.10.2010.

Dieses zweite längerfristige Kursziel liegt nun bei 10.500 Punkten. (Für die P&F-Interessierten: Dabei handelt es sich um das vertikal berechnete Kursziel.)

Die Bestätigung für dieses auf den ersten Blick abstrus hohe Kursziel erfolgte durch die aktuelle X-Säule, die die steigenden Kurse im DAX von unter 6.500 Punkten bis aktuell über 7.100 Punkte anzeigt.

Kursziel 10.500 Punkte, und was draus machen?

Ich gehe nicht davon aus, dass der durchschnittliche Trader ein solches Kursziel mit einem gehebelten Derivat traden möchte. Zur Erinnerung: Es handelt sich dabei um ein Kursziel auf längerfristige Sicht, das darüber hinaus deutlich über dem alten Allzeithoch liegt.

Aber was spricht dagegen, hier ungehebelt mit entsprechender Depotgewichtung zu investieren ?

Das Risiko bei einem solchen langfristig ausgelegen Trade lässt sich mit Hilfe des Point&Figure-Charts klar beziffern.

So würde ein nachhaltiges Unterschreiten von 6.400 Punkten zu einem ersten Verkaufssignal führen. Endgültig dürften die Bullen bei einem Unterschreiten von 6.100 Punkten “ins Schwitzen kommen”.

Fazit: Also schlimm sieht es für den DAX aktuell keineswegs aus. Sicherlich fällt es schwer, die Lage in Japan mental abzuschütteln. Aber das ist eben so, denn der DAX hat dieses Abschütteln bereits schon hinter sich gebracht.

Ihr Jörg F. Mahnert

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Japan: Der DAX vor dem Sprung?

27.03.11 (Uncategorized)

Seit 14 Tagen ist die (Börsen)welt nicht mehr die gleiche.

Eins ist sicher: Die Geschehnisse in Japan werden die Welt noch über Jahre hinaus beeinflussen.

(Ob die Welt daraus etwas langfristig lernt, da erlaube ich mir skeptisch zu bleiben).

Im heutigen Artikel versuche ich nach einer charttechnischen Einschätzung der Lage im DAX mögliche Szenarien aufzuzeigen. Dabei sollten Sie niemals aus den Augen verlieren, dass wir zum aktuellen Zeitpunkt weder exakt informiert sind, wie sich die momentane Lage in Fukushima darstellt, geschweige denn auch nur ansatzweise erahnen können, wie sich die Situation schlussendlich auflösen wird.

Point & Figure –Charttechnik:

 DAX: Kursziel 8.900 Punkte

Der DAX hat wie fast alle Aktienindizes weltweit die Entwicklungen in Japan bis jetzt gut “verdaut”.

DAXXO27032011

Von einem Bärenmarkt ist hier weit und breit nichts zu sehen. Stattdessen befindet sich der DAX seit Anfang Oktober 2010 in einem Point&Figure-Kaufsignal mit dem aktvierten und bestätigten vertikal berechneten Kursziel von 8.900 Punkten.

Ein erstes Verkaufssignal würde sich unter 6.400 Punkten ausbilden. Dabei ist zu beachten, dass die nächste Unterstützungszone bereits schon bei 6.200 Punkten liegt. Hier weist der DAX die aktuelle Hausseunterstützung im Point&Figure-Chart auf.

Das Fazit aus dem Point&Figure-Chart des DAX ist einfach zu ziehen:

Aktuell ist der DAX charttechnisch klar bullish zu bewerten.

Fundamentals: Ein Blick nach Japan

Das negative Szenario: Atom Super-GAU

Sollte es in Japan nun zu einem Super-GAU kommen und große Landflächen auf Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte radioaktiv stark kontaminiert werden, sind die Folgen dramatisch.

Die japanische Industrie würde unter massiven Produktionsausfällen leiden. Die Nahrungsmittelherstellung wäre auf unabsehbare Zeit massiv beeinträchtigt.An einen Aufbau der zerstörten Regionen Japans wäre nicht zu denken. Sollte die Verstrahlung die dichtbesiedelten Gebiete betreffen, wären noch noch nicht einmal Evakuierungen möglich. Allein im Großraum Tokio leben 35 Millionen Menschen.

Im schlimmsten Fall würde Japan auf Dauer seinen Status als führende Industrienation verlieren.

Das positive (soweit man aktuell noch von positiv sprechen kann) Szenario

Sollte der Super-GAU abgewendet werden können, dürfte Japan trotz aller Schwierigkeiten wieder “Tritt fassen”. Zwar wird es  zu einer Rezession kommen, denn das Wirtschaftswachstum hat bereits jetzt schon einen massiven Dämpfer erhalten, doch sollten die Aufbauarbeiten langfristig eher zu einem Wirtschaftsschub führen. Der Energiehunger des Landes müsste erst einmal über konventionelle Energien gestillt werden. Hierbei wird das Problem der Verfügbarkeit in den Vordergrund rücken. Schließlich müssten die gesteigerten Gas- und Ölmengen importiert werden. Nicht umsonst hatte Japan in seiner Insellage auf die Atomkraft gebaut, um eben diese gigantischen logistischen Probleme des Imports so klein wie möglich zu halten. Also auch in diesem Szenario liegen noch bedeutende Stolpersteine.

Zum Abschluss dieses Artikels einige persönliche Worte:

Im Angesicht dieser bis jetzt schon gigantischen Katastrophe nüchtern und rational die Chancen an den Börsen abzuschätzen, fällt uns allen sicherlich nicht leicht. Aber Panik und irrationales Verhalten hat sich bis jetzt in keiner Krise bewährt. Ich finde es schon erstaunlich, wie gerade unsere Politiker dieses Verhalten vorexerzieren. Mit festem Blick auf die aktuell stattfindenden Wahlen werden hektisch Entscheidungen im Bereich der Atomenergie getroffen. Jeder, der mich kennt, weiß, dass ich nie ein Freund der Atomenergie war. Ich erlaube mir aber direkt zu behaupten, dass sich erneut langfristig nichts ändern wird. Ich wünsche zwar, dass ich mich täusche, nehme aber noch Wetten an, dass in spätestens 6 Monaten niemand von unseren Politikern mehr vom Komplettausstieg sprechen wird. Dann wird nämlich wieder in den Vordergrund rücken, dass wir ja noch nicht einmal ein Endlager für die ganzen Brennstäbe haben. Tja, dumm gelaufen, meine Damen und Herren.

Übrigens ziehen unsere europäischen Nachbarn eh bei einem schnellen Ausstieg aus der Kernenergie nicht mit. (Da fällt mir gerade ein, dass Aachen nur rund 80 km vom nächsten uralten belgischen Atomkraftwerk entfernt ist. Ein rein deutsche Ausstieg würde also zumindest meine Lage keineswegs ändern.)

Ihr Jörg F. Mahnert

www.XundO.info (alles rund um Point&Figure)

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Point&Figure DAX: Easy Times are over?

10.03.11 (Uncategorized)

Das Nervenkostüm der Anleger scheint aktuell extrem angespannt.

Zumindest die Frequenz der Anfragen an mich per Mail oder Telefon, wie ich die Lage nun sehe, hat sich stark erhöht.

Zum Thema Emotionalität an der Börse habe ich mich an dieser Stelle schon mehrmals geäußert und meine Haltung dazu wohl relativ klar gemacht.

Es gilt halt immer:

Emotionalität 0 , Point&Figure-Charttechnik 1.

 

Werfen wir zuerst einen Blick auf den Point & Figure-Chart des DAX in der längerfristigen Chartcraft-Einstellung (Aktuell 100 Punkte pro Kästchen).

DAXCHARTXUNDO1003 

 

In der langfristigen Sicht ist im DAX noch “alles in Butter”. Bereits am 13.10.2010 kam es im Point & Figure-Chart in dieser Einstellung zu einem Kaufsignal.

Das höchst erfreuliche Kursziel von 8.900 Punkten (!) wurde durch den aktuellen Rücksetzer aktiviert. Noch fehlt aber eine X-Säule, die durch steigende Kurse dieses Kursziel auch bestätigen würde.

 

Wie tief kann der DAX noch gehen?

Ok, ich erspare mir und Ihnen jetzt den uralten Witz, dass er schlimmstenfalls bis 0 fallen kann.

Eine erste langfristige Unterstützung läge allerdings auch erst bei ca. 6.400 Punkten, also dem Ausbruchsniveau des Point & Figure-Kaufsignals vom 13.10.2010.

Halt, bevor sich Ihr Blutdruck nun ungesund erhöht.

Ich habe nicht geschrieben, dass der DAX auf 6.400 Punkte fallen m u s s.

 

Um mögliche kurzfristigere Korrekturziele zu identifizieren, lohnt der Blick auf den Point & Figure-Chart des DAX in der tradingorientierten Kästcheneinstellung von 50 Punkten pro Kästchen.

DAXBEBXUNDO1003

Hier sehen wir, dass die aktuelle Hausseunterstützung (im Chart als rote Linie markiert), die uns treu seit Mitte Januar begleitet, im heutigen Handelsverlauf bereits unterschritten wurde.

Sie verläuft aktuell im Bereich von 7.050 bis 7.100 Punkten.

Hier würde ich aber vor panischen Reaktionen erst einmal den heutigen Schlusskurs abwarten.

Es ist nicht selten, dass solche Unterstützungen erst einmal unterschritten werden, um dann doch noch zu halten.

Das nächste plausible Kursziel einer Korrektur läge dann schon bei 6.850 Punkten. Hier war am 10. Januar dieses Jahres ein Zwischentief.

 

Und das Fazit:

Aktuell gibt es noch keinen Grund an einen ernsthaften Crash zu glauben.

Was aktuell passiert, ist nur eine gesunde Korrektur der letzten recht rasanten Kursanstiege.

Selbst ein Kurs im DAX von 6.850 Punkten entspräche einer Korrektur vom Hoch bei rund 7.450 Punkten von noch nicht einmal 9% (!).

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