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Die deutschsprachige Point&Figure-Seite

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    Herzlich willkommen auf der Seite www.XundO.info.
    Nein, nein lieber Leser, wir sind nicht dem allgemeinen Kunstnamenphänomen zum Opfer gefallen.

    Der Name dieser Seite beinhaltet die beiden wichtigen Chartsymbole des Point&Figure-Charttechnik.

    Steigende Kurse werden mit einem X gekennzeichnet, fallende mit einem O.

    Jetzt macht die Domain www.XundO.info doch auf einmal Sinn oder?
    Was erwartet Sie auf diesen Seiten?
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DAX: Wieviel Porzellan ist wirklich zerbrochen?

25.01.10 (Aktuelle Kommentare)

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Jörg Mahnert

Liebe Leser,

aufregend und spannend war sie ja, die letzte Woche an den Aktienmärkten. Bei einem Wochenverlust von -3,07% kann man nun wirklich nicht sagen, dass der DAX den Bullen auch nur ansatzweise Futter gegeben hätte. Höchste Zeit, den DAX auch mit Hilfe der Point&Figure-Charttechnik zu analysieren und sich dabei auf das lang- und mittelfristige Bild zu konzentrieren.

Beginnen wir zuerst mit dem DAX in der Chartcraft-Einstellung. Dabei repräsentiert ein Kästchen aktuell 100 Punkte. Zugegeben: Das ist eine recht grobe Einstellung, aber sie hilft uns bei der Beantwortung der Frage, ob der langfristige bullishe Trend bereits Schaden genommen hat.

Werfen wir also nun einen Blick auf die aktuelle Situation des DAX im Point&Figure-Chart in der längerfristigen Chartcraft-Einstellung.

Point&Figure-Chart DAX: Unter 5.300 würde sich ein massives Verkaufssignal bilden (Zum Vergrößern einfach auf den Chart klicken!)

Point&Figure-Chart DAX: Unter 5.300 würde sich ein massives Verkaufssignal bilden (Zum Vergrößern einfach auf den Chart klicken!)

Wie immer gibt es 3 Nachrichten für uns Anleger, die wir auch aus diesem Point&Figure-Chart klar herauslesen können:

1. Wir befinden uns in dieser Einstellung des Charts nur in einem Rücksetzer, aber noch nicht einem Verkaufssignal.

2. Ein längerfristiges Verkaufssignal würde erst bei einem Unterschreiten von 5.300 Punkten erzeugt.

3. Eine massive Unterstützung liegt im Bereich von 5.400 bis 5.500 Punkten. Dort verläuft die Hausseunterstützung, die im Chart als grüne Linie eingezeichnet ist.

Aus dem längerfristigen Point&Figure-Chart können wir Anleger also folgern, dass der DAX noch bullish zu werten ist. Das bedeutet für uns in der Praxis, dass wir die noch bestehenden Aktienpositionen erst einmal mit einem engeren Stopp versehen sollten. Für uns gibt es erst dann einen Grund, das Depot mit Puts zu bestücken, wenn der DAX unter 5.300 Punkte fällt.

Das sind recht weite Abstände, die uns diese Einstellung des Point&Figure-Charts liefert. Werfen wir also nun einen Blick auf den Point&Figure-Chart des DAX in der kürzerfristigen Bulls-Eye-Broker-Einstellung. (Hier repräsentiert ein Kästchen aktuell nur 50 Punkte.)

Point&Figure-Chart DAX: Unter 5.500 Punkten würde sich ein Verkaufssignal bilden (Zum Vergrößern einfach auf den Chart klicken!)

Point&Figure-Chart DAX: Unter 5.500 Punkten würde sich ein Verkaufssignal bilden (Zum Vergrößern einfach auf den Chart klicken!)

In dieser feineren Einstellung erkennen wir nun besser, dass der DAX zwar ‘angeschlagen’, aber noch nicht K.O. ist. Die aktuelle Hausseunterstützung (im Chart grün eingezeichnet) ist zwar um ein Kästchen unterschritten, allerdings liegt ein tragfähiges Verkaufssignal erst dann vor, wenn der DAX unter 5.500 Punkte (das Tief vom 27. November 2009) fallen sollte.

Aus dem kürzerfristigen Point&Figure-Chart können wir als Trader nun folgern, dass der DAX eng an der Klippe steht, aber noch nicht gesprungen ist. Mag es auch noch so schwer fallen: Ein mittelfristig orientierter Trader sollte dem DAX ruhig noch 1 bis 2 Tage geben, bis die Lage eindeutig ist.

In der Zwischenzeit bieten sich andere Märkte an, die um einiges klarer einzuordnen sind. So analysiere ich gerade einmal mehr einen Rohstoff, der schon mehrmals den Weg in Depot des Point&Figure Traders gefunden und es immer mit einem schönen Gewinn wieder verlassen hat.  Aber ich möchte hier noch keine Pferde scheu machen und informiere Sie, sobald die Analyse ’wasserdicht’ ist.

Viel Erfolg an den Börsen,

Ihr
Jörg Mahnert

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Nase voll von Aktienspam auch per FAX!

21.01.10 (Aktuelle Kommentare)

Lieber Leser,

manchmal rutsche sogar ich aus meiner inneren Mitte. Nämlich dann, wenn die Masche, mit der man mich und die anderen Anleger (ja, ich schreibe nicht nur über Börse, sondern lege auch ernsthaft nach Point&Figure an) abzocken will.

Schaue ich doch gerade in mein FAX…. und was finde ich da : Akte XXXX steht vor einem gigantischen Umsatzsprung – jetzt kaufen!!!!!

Na toll, da scheint es ja wohl noch edle Geschöpfe zu geben, die beabsichtigen, mir eine unentdeckte “Aktienperle” zu empfehlen. Und das machen die auch noch ganz umsonst und uneigennützig.

STOPP!!!

So etwas macht mich ja immer neugierig…..fix recherchiert, was das für eine Aktie ist……

Keine Überraschung: Es handelt sich um einen Pennystock, der in den USA im unregulierten Markt als sogenanntes Pink Sheet ein eher trauriges Dasein fristet und von einer ernsthaften Geschäftstätigkeit mindestens genauso weit entfernt ist, wie die Bundesrepublik von einem ausgeglichenen Staatshaushalt.  (wahrscheinlich noch weiter). Ich kann mir lebhaft vorstellen, wie der Sitz dieser Firma aussieht. Ein rostiger Briefkasten mitten in Nevada am A (zensiert) der Welt.

Da brauchte es fast schon nicht mehr den Hinweis, der sich extrem klein am unteren Ende des FAX fand: Hinweis auf einen bestehenden Interessenkonflikt. Die Ihnen vorliegende Kaufstudie wurde im Auftrag der Firma XXXX erstellt.

Also was lernen wir daraus?

Finger weg von so einem Blödsinn, da verdient nur einer, nämlich die Firma, die ihre vermutlich wertlosen Anteile unters Volk bringen will. eigentlich verdienen die Eigentümer, die ihre Aktien zu Geld machen wollen, wenn die Firma selber schon keinen Gewinn abwirft.

Es ist halt wie immer im Leben: Unabhängige Beratung kostet eben Geld, dürfte aber auf lange Sicht gesehen erheblich günstiger sein.

Ihr Jörg Mahnert

www.XundO.info

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Steht der Aktienmarkt wirklich auf der Kippe?

20.01.10 (Aktuelle Kommentare)

Lieber Leser,

nein, es geht mir nicht darum, mich auch in die Reihe der ewigen Schwarzseher einzureihen, die aufgrund der fundamentalen Lage den Untergang der Börsen und direkt im Anschluss daran den Untergang des Abendlandes voraussehen.

Es geht hier wie immer um Charttechnik und namentlich um die Chartanalyse mit Point&Figure.

Diese Charttechnik weist einen einzigen Indikator auf, den Sie keinesfalls mit dem üblichen “Ich bilde einen Durchschnitt der letzten Kurse und klatsche noch eine möglichst komplizierte Formel”-Indikatoren der anderen Chartarten verwechseln sollten.

Nein bei diesem Indikator, dem Bullish-Percent-Index geht es schlichtweg um das Verhältnis der Aktien in einem Point&Figure Kaufsignal zu allen Aktien des betrachteten Index. Dieses Verhältnis wird täglich berechnet und wieder in einen (welch Überraschung) Point&Figure Chart eingetragen. Dabei zeigen Werte von über 70% einen korrekturgefährdeten Markt an, Werte unter 30% einen ausgebombten Aktienmarkt. Das soll jetzt nur als grobe Richtlinie dienen, ebenso wie der Hinweis, dass es 6 definierte Zustände im Chart des Bullish-Percent-Index gibt, von denen “Bull-Confirmed” der bullischte ist.

Genug der Vorrede: Werfen wir zusammen einen Blick auf den Bullish-Percent-Index des CDAX. Dafür habe ich die Daten des CDAX (Classic All Share) verwendet.

Berechnet wurde der Bullish-Percent-Index mit dem Programm Bulls Eye Broker. Weiter Informationen dazu finden Sie HIER.

Aber nun wirklich genug der Vorrede, werfen wir zusammen einen Blick auf den aktuellen Point&Figure Chart des Bullish-Percent-Index des CDAX: (zum Vergrößern des Charts einfach auf ihn klicken)

BPICDAX20012010Also, wenn wir ganz neutral sind und jegliche Überlegungen außerhalb von Point&Figure weglegen, ergibt sich folgendes Bild:

Wir haben ein Bull-Confirmed und befinden uns bei 67%. Also sooooo wirklich steht der Aktienmarkt in Deutschland (noch) nicht auf der Kippe. Die eine oder andere chancenreiche Aktie darf also noch immer den Weg in unser Depot finden. Natürlich sollten wir trotzdem nicht in Euphorie verfallen. Im DAX scheint der Kampf um die 6.000 Punkte auch noch eine Weile weiter zu gehen. Ich wollte einfach nur aufweisen, dass der deutsche Markt nicht so übel ausschaut. Übrigens steht der US-Markt, den wir in der Point&Figure Charttechnik mit dem Bullish-Percent-Index der NYSE beschreiben, auf Bull-Confirmed und bei 76% und damit im überkauften Bereich. Das sollte die Euphorie beim Kauf von Aktien ein wenig bremsen, aber nicht komplett abwürgen.

Ihr Jörg Mahnert

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Palladium: Was hinter dem Kursanstieg steckt

20.01.10 (Aktuelle Kommentare)

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Jörg Mahnert

Liebe Leser,

ich hatte am 28.12.2009 an dieser Stelle auf die damals sehr chancenreiche Situation im Point&Figure-Chart des Palladiums hingewiesen. Das Kursziel lag bei 460 USD pro Unze (28,35 Gramm) , der damalige Kurs bei 390 USd pro Unze. (Mein Güte, das "damals" ist erst 3 Wochen her.) Wer von Ihnen diese Analyse noch einmal nachlesen möchte, findet diese hier: Palladium, es geht wohl weiter aufwärts

Das Kursziel von 460 USD pro Unze ist erreicht

Werfen wir zusammen noch einmal einen Blick auf den Point&Figure Chart des Palladiums vom 28.12.2009

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BU: Kaufsignal am 28.12.2009 von 460 USD pro Unze (zum Vergrößern den Chart anklicken)

Nachdem der Kurs das horizontal berechnete Kursziel von 460 USD pro Unze nun erreicht hat, stellt sich nun die Frage wie es weitergeht. In der Regel kommt es nach dem Erreichen des horizontal berechneten Kurszieles zu einem Rücksetzer. Es bieten sich also auf dem erreichten Niveau nun Gewinnmitnahmen an. Aber das muss noch nicht das Ende der Aufwärtsbewegung im Palladium sein. An dieser Stelle habe ich Ihnen im Artikel  ‘Kurszielberechnung, vorher wissen, wie hoch eine Aktie steigt’ die vertikale Kurszielberechnung vorgestellt, die NACH einem Rücksetzer in Kraft tritt. Beim Palladium lautet das aktuelle Kursziel dieser Berechnung auf 560 USD pro Unze.

Die Aussichten für das Palladium sind also weiter gut. Ich würde allerdings erst einen Rücksetzer und eine nachfolgende Stabilisierung des Kurses abwarten, bevor ich erneut im Palladium investiere.

Ein möglicher fundamentaler Hintergrund für den rasanten Kursanstieg

Auch als begeisterter Point&Figure Analyst interessiere ich mich für die fundamentalen Gründe von starken Kursbewegungen. Allerdings treffe ich meine Anlageentscheidungen rein aus dem Point&Figure Chart. Der Grund liegt darin, dass ich die fundamentalen Gründe für eine Kursbewegung wie fast alle Anleger immer recht spät erfahre. Meistens ist die Kursbewegung dann bereits erfolgt. Im Gegensatz dazu zeigt mir der Point&Figure Chart frühzeitig an, wo es sich lohnt zu investieren.  Auch beim Palladium war es wieder so:

Erst gestern veröffentlichte die Neue Züricher Zeitung auf ihrer Webseite NZZ.ch folgendes:

Marktbeobachter führen die Anstiege darauf zurück, dass beide Metalle ( gemeint Palladium und Platin) nach der jüngsten Lancierung von physisch unterlegten Exchange-Traded Funds (ETF) in den USA und auch in der Schweiz ein grosses Anlegerpublikum gefunden haben. Vor allem die US-ETF sind laut Beobachtern von Bedeutung, da nun erstmals Investoren auf dem amerikanischen Markt in solche Papiere investieren können.

Diese ETF (Exchange Traded Fund) müssen mit den entsprechenden Mengen von Palladium und Platin abgesichert werden. Ich denke, dass wir hier einen Grund für den rasanten Kursanstieg dieser Edelmetalle vorliegen haben.  Aber Sie sehen wieder einmal wie die zeitliche Abfolge war:

Erneutes Kaufsignal im Point&Figure Chart am 28.12.2009 veröffentlicht (vor dem Kursanstieg)

Fundamentale Begründung am 19.1.2010 veröffentlicht (nach dem Kursanstieg)

Mit Point&Figure schneller wissen, wo es sich zu investieren lohnt: Testen auch Sie den Point&Figure Trader 30 Tage lang kostenlos

Viel Erfolg an den Börsen,

Ihr
Jörg Mahnert

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Der Finanzsektor: Mehr als spannend!

11.01.10 (Aktuelle Kommentare)

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Jörg Mahnert

Jörg Mahnert

Liebe Leser,

ich weiß nicht, ob es Ihnen auch so geht. Aber viele Anleger schaudern immer noch, wenn sie an Aktien aus dem Finanzsektor denken. Schließlich begann die ganze Wirtschaftskrise und die nachfolgenden massiven Verwerfungen an den internationalen Finanzmärkten mit dem verantwortungslosen Handeln der Banken.

Aber rein aus der Sicht der Point&Figure-Charttechnik finden wir ein neues Einstiegssignal im Finanzsektor vor. Der Bullish-Percent-Index dieses Sektors zeigt seit dem  24.12. des vergangenen Jahres ein klares Kaufsignal.

Unter dem Bullish-Percent-Index eines Aktienindex oder eines Branchensektors verstehen wir das Verhältnis der Aktien in einem Point&Figure-Kaufsignal zu allen betrachteten Aktien des Index oder des Sektors. Dabei wird dieses Verhältnis in Prozent täglich berechnet und wieder in einen Point&Figure-Chart eingetragen. Bei diesem Chart beträgt die Kästchengröße 2% und eine Umkehr (Reversal) wird ab 3 Kästchen eingetragen. Der Bullish-Percent-Index kann insgesamt 6 verschiedene klar definierte Zustände annehmen, aus denen sich genau so klar definierte Vorgehensweisen ergeben. Das stärkte Kaufsignal ist der Zustand Bull-Confirmed, der Käufe im betrachteten Index oder Sektor als chancenreich anzeigt.

Werfen wir nun gemeinsam einen Blick auf den Point&Figure-Chart des Bullish-Percent-Index des Finanzsektors in den USA: Der Bullish-Percent-Index zeigt ein Bull-Confirmed und damit ein Kaufsignal

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(Zum Vergrößern des Charts einfach darauf klicken)

Aktuell befindet sich der Finanzsektor in den USA im Zustand Bull-Confirmed.

Damit sind Investments in diesem Bereich sinnvoll und chancenreich.

Wie gehen wir nun vor?

Um die chancenreichste Aktie aus dem Finanzsektor zu finden, filtern wir nach der Point&Figure-Methode die Aktien heraus, die die höchste relative Stärke aufweisen. Denn bei solchen Aktien können wir davon ausgehen, dass sie auch weiterhin stärker steigen als der gesamte Sektor. Die dann gefundenen Aktien untersuchen wir auf das Verhältnis von Chance zu Risiko. Damit bestimmen wir das Verhältnis ihres Kurspotentials (das wir mit der Kurszielberechnung berechnen) und dem Stop-Loss, den wir immer verwenden, um das Risiko zu begrenzen. Beträgt das Verhältnis mehr als 2:1 ist dann die Aktie ein Kauf.

Geht das nicht einfacher ?

Sie testen einfach den P&F-Trader volle 30 Tage lang kostenlos, der Ihnen diese ganze Arbeit abnimmt und Ihnen klare Kaufempfehlungen und eine konstante Depotbetreuung an die Hand gibt.

Viel Erfolg an den Börsen,

Ihr Jörg Mahnert

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Heiko Aschoff: Neues Jahr – neue Börsentrends?

08.01.10 (Aktuelle Kommentare)

Wir Börsianer denken gerne in Zeitabschnitten: Dekade, Jahres-Hoch, Monatssieger, Tagesverlierer. Ebenso scheinen uns runde Zahlen anzuziehen: Dow Jones 10.000, 50 oder 200 Tage Gleitender Durchschnitt. Kursniveaus erhalten eine besondere Bedeutung. Prominentes Beispiel ist der Einstiegskurs zu dem man kauft. Fällt die Lieblingsaktie darunter, bleibt man ihr treu bis zum Untergang. Psychologen können ein Lied davon singen.

Abbildung oben: Die Big Player Solarworld und Q-Cells fielen vom Himmel als Solaraktien „garantierte“ Aktiengewinne versprachen. Die rechte Skala zeigt die prozentualen Kursverluste seit 1.1.2008.

Eine andere Eigenart ist es, gegen Jahresende sich Gedanken über die Zukunft zu machen: Wie verläuft das kommende Börsenjahr? Welche Länder, Branchen oder Anlageklassen werden profitieren? Welche sollte man meiden oder leerverkaufen?

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Die wichtigen DAX-Marken für Anfang 2010

21.12.09 (Aktuelle Kommentare)

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Jörg Mahnert

Jörg Mahnert

Liebe Leser,

das Börsenjahr 2009 liegt fast hinter uns. Wie jedes Jahr trocknen nun die Umsätze an den Börsen dieser Welt langsam aber stetig immer weiter aus. Somit werden die Kurse immer mehr vom Zufall als von einer breiten Anlegermeinung bestimmt. Auch wenn solche Phasen sicherlich die eine oder andere günstige Kauf- und Verkaufsgelegenheit bieten mögen: Relevant sind diese Kursbewegungen für das kommende Jahr in der Regel nicht.

Es ist also höchste Zeit, die beginnende, ruhigere Phase an den Aktienmärkten für einen Ausblick auf das kommende Jahr zu nutzen. Dabei geht es nicht um die üblichen ‘Bauchgefühlanalysen’, mit denen wir aktuell in den breiten Börsenmedien wieder einmal ‘überschwemmt’ werden. Für mich sind diese ‘Ausblicke’ in der Regel mehr ein Ärgernis als eine wirkliche Hilfe für uns Anleger. Weiterlesen »

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Am Freitag tanzen die Hexen

15.12.09 (Aktuelle Kommentare)

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Liebe Leser,

am kommenden Freitag ist er wieder da…….der 3fache Hexensabbat.

Nein, lieber Leser, es geht heute weder um Halloween noch darum, dass ich ein Anhänger magischer Wesen geworden wäre. (Obwohl manche Kursbewegungen an den internationalen Börsen in diesem Jahr die Anleger an Zauberei haben glauben lassen.)

Es geht um den sogenannten großen Verfallstag, der auch 3facher Hexensabbat genannt wird.

Um zu verstehen, was an solch einem Tag geschieht, muss ich ein wenig weiter ausholen.

Man mag es kaum glauben, aber bevor uns die Banken mit Zertifikaten und Optionsscheinen ´überschwemmten´gab es schon lange vorher Derivate auf Aktien und Indizes. Als ich mit dem Börsenhandel vor über 25 Jahren begann, musste ich mich damals als ´Jungspund`mit den Derivaten beschäftigen, die rein an der Börse gehandelt wurden und auch heute noch werden. Wir hatten ausschließlich Optionen und Futures zur Verfügung, die es natürlich heute auch noch gibt.

In Europa werden diese Derivate an der EUREX gehandelt. Die European Exchange, kurz EUREX, ist eine der weltweit größten Terminbörsen für Finanzderivate (Futures und Optionen), die 1998 aus dem Zusammenschluss der DTB (Deutsche Terminbörse) und der zur SWX Swiss Exchange gehörenden SOFFEX (Swiss Options and Financial Futures Exchange) hervorging.

Was ist eine Option?

Unter einer Option versteht man das Recht, einen Basiswert zu einem festgelegten Basispreis zu kaufen (Call) oder zu verkaufen (Put), egal wie hoch oder niedrig dieser Basiswert steht. Eine Option hat eine festgelegte Laufzeit und kann von jedem Marktteilnehmer der Eurex, also auch von uns Anlegern verkauft werden, ohne dass wir diese Option vorher gekauft haben (Leerverkauf). Hier liegt auch der große Unterschied zu einem Optionsschein, den Sie als Anleger nur dann verkaufen können, wenn Sie ihn vorher gekauft haben.

Bei einer Option kann also jeder Anleger als Emittent auftreten, während das bei einem Optionsschein nur eine Bank kann.

Es gibt an der Eurex Optionen auf jede größere Aktie und auf jeden bedeutenden Index, damit natürlich auch auf den DAX.

Was ist ein Future?

Unter einem Future versteht man eine Lieferverpflichtung. Nach Hinterlegung einer Sicherheitsleistung ist der Anleger 1:1 an der Wertentwicklung des Index beteiligt, der dem entsprechenden Future zu Grunde liegt. Futures können wie Optionen auch leer verkauft werden. Ebenso wie Optionen haben Futures eine festgelegte Laufzeit, die in der Regel am 3. Freitag der Monate März, Juni, September und Dezember endet. An diesen Tagen werden die entsprechenden Futures abgerechnet.

Am kommenden Freitag treffen die Abrechnungstermine für Futures auf Indizes, Optionen auf Indizes und Optionen auf Aktien zusammen.

Solch ein Zusammentreffen nennen wir einen gr0ßen Verfallstag oder einen dreifachen Hexensabbat.

Was bedeutet das für uns Anleger?

Im Vorfeld eines solchen 3fachen Hexensabbats kommt es in der Regel zu starken Kursschwankungen an den Aktienmärkten. Der Grund liegt darin, dass große Anleger versuchen, die Kurse in die Richtung zu drücken, die für sie zur Abrechnung der Optionen und Futures am günstigsten ist.

So wie die Hexen in der Walpurgisnacht sich um das Feuer bewegten, so werden sich auch schon im Vorfeld eines 3fachen Hexensabbats  einzelne Aktien und der DAX-Index um bestimmte Kursmarken bewegen.
Riesige Kauf- oder Verkauforders liegen teilweise an der Terminbörse Eurex im Markt, um den Preis einer Aktie über oder unter eine bestimmte Kursmarke zu bewegen. Der Grund: Liegt z.B. der Börsenkurs einer Aktie über dem Basispreis ( fest vereinbarter Preis, zu dem der Käufer einer Call-Option von dem Stillhalter die Papiere verlangen kann) , so erzielt der Käufer dieser Option einen Gewinn und der Verkäufer einen Verlust, da dieser die Papiere nicht mehr zum höheren Preis an der Börse verkaufen kann.

Wie kann der Verkäufer den Kurs beeinflussen? Indem er durch massive Verkauforders oder Leerverkäufe  den Kurs der Aktie nach unten drückt bzw. unter den Basispreis. Die Optionskäufer versuchen durch gegenteilige Operationen den Kurs nach oben zu treiben. Allerdings handelt es sich hier nicht um Kleinanleger, sondern um institutionelle Anleger wie z.B. Fondsmanager, Versicherungen oder Banken.

Für uns als Privatanleger bedeutet das schlichtweg, dass wir uns aus diesem Hexenkessel heraushalten sollten. So empfehle ich den Lesern des P&F-Traders an solchen Tagen eventuell an die Börse gelegte Stopps zu deaktivieren. Denn die mit dem Hexensabbat verbundene hohe Schwankungsbreite führt oft dazu, dass ein Stopp an der Börse unglücklich ausgelöst wird und der entsprechende Wert sofort wieder nach oben dreht.

Mein Rat an Sie: In dieser Woche sollten Sie keine Kursbewegung an den Aktienmärkten allzu ernst nehmen. Bestimmt ist es sinnvoller, in dieser Zeit Weihnachtsgeschenke für Ihre Lieben zu kaufen, die man trotz der Börse niemals vergessen sollte.

Viel Erfolg an den Börsen,

Ihr
Jörg Mahnert

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Die Kurszielberechnung: Vorher wissen, wie hoch eine Aktie steigt

07.12.09 (Aktuelle Kommentare)

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Jörg Mahnert

Jörg Mahnert

Liebe Leser,

in den letzten Tagen erreichten mich mehrere Leser-eMails mit der Frage: ‘Was hat es denn mit der Kurszielberechnung auf sich, die Sie häufiger in Ihren Analysen erwähnen?’

Kurszielberechnungen gibt es nicht nur in der Point&Figure-Charttechnik, sondern fast auch in jeder anderen Chartanalyse-Methodik. Aber wie es für die Point&Figure-Charttechnik typisch ist, ist auch die Kurszielberechnung klar und eindeutig definiert. Es gibt 2 Methoden, das Kursziel in einem Point&Figure-Chart zu berechnen. Heute möchte ich Ihnen die Berechnung des vertikalen Kurszieles vorstellen. Weiterlesen »

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Gold: Erstes Zwischenziel erreicht

02.12.09 (Aktuelle Kommentare)

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Liebe Leser,

während uns Anleger die Aktienmärkte mit ihrem ewigen Hin und Her eher stressen, wissen uns die Edelmetalle wirklich zu überzeugen.

So hat Gold heute die Marke von 1.200 USD pro Feinunze überschritten.

Es wird also wieder einmal Zeit, einen Blick auf den Point&Figure-Chart des Goldpreises zu werfen.

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Point&Figure-Chart Gold in USD/Feinunze: Die Kaufsignale häufen sich

Ich möchte Ihnen heute den Point&Figure-Chart des Goldpreises in der sogenannten ‘Bulls-Eye-Broker’-Darstellung vorstellen. Hierbei repräsentiert ein Kästchen 10 USD.

Gehen wir erst einmal in der Zeit zurück: Am 6. Oktober dieses Jahres hat Gold mit dem Überschreiten der Marke vonn 1.030 USD pro Feinunze ein Point&Figure-Kaufsignal mit dem vertikalen Kursziel von 1.235 USD pro Feinunze generiert. Aufgrund dieses Signals empfahl ich den Lesern des Point&Figure Traders, eine Position im Gold zu eröffnen. Diese Position notiert aktuell mit +13,1% im Gewinn.

Gleichzeitig nähert sich Gold nun dem vertikalen Point&Figure-Kursziel von 1.235 USD pro Unze. ‘Normalerweise’ würden wir die Goldposition nun verkaufen und unseren Gewinn komplett einstreichen. Allerdings hat Gold am 3. November ein erneutes Point&Figure-Kaufsignal generiert und das vertikale Kursziel dieses Signals liegt bei 1.580 USD pro Feinunze. Das würde ja dafür sprechen, die gesamte Goldposition im Depot zu belassen.

Was macht man im Leben, wenn es 2 gegensätzliche Meinungen gibt? Richtig, man geht einen Kompromiss ein, der beiden Seiten gerecht wird.

Also habe ich gerade den Lesern des Point&Figure Traders empfohlen, die Hälfte der Goldposition mit rund 13% Gewinn zu verkaufen und die andere Hälfte im Depot zu belassen.

Sie sehen, dass es auch in diesen schwierigen Börsenphasen möglich ist, mit strategischem Trading Geld zu verdienen. Im Point&Figure Trader stelle ich Ihnen Investments vor, mit denen sie stressfrei auch in schwierigen Börsenphasen Gewinne machen. Testen Sie ihn doch einfach 30 volle Tage lang kostenlos.

Viel Erfolg an den Börsen,

Ihr
Jörg Mahnert

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