Tradersecke.net / XundO.info

Die deutschsprachige Point&Figure-Seite

  • Wann waren welche Beiträge

    September 2010
    M D M D F S S
    « Aug    
     12345
    6789101112
    13141516171819
    20212223242526
    27282930  
  • Schriftgröße

  • Was macht diese Seite?

    Herzlich willkommen auf der Seite www.XundO.info.
    Nein, nein lieber Leser, wir sind nicht dem allgemeinen Kunstnamenphänomen zum Opfer gefallen.

    Der Name dieser Seite beinhaltet die beiden wichtigen Chartsymbole des Point&Figure-Charttechnik.

    Steigende Kurse werden mit einem X gekennzeichnet, fallende mit einem O.

    Jetzt macht die Domain www.XundO.info doch auf einmal Sinn oder?
    Was erwartet Sie auf diesen Seiten?
    Hier finden Sie Marktanalysen, Tradingempfehlungen, Software und das alles basierend auf Point&Figure, der Chartsoftware der Profis.
    Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen beim Lesen dieser Seiten und möchte nur noch schnell auf unseren RSS-Feed hinweisen:

    http://tradersecke.net/wordpress/feed/

    Diesen können Sie leicht in Ihren Browser oder Ihr Email-Programm eintragen und verpassen so nie wieder Änderungen und neue Analysen auf www.XundO.info.

    Hier noch eine Anleitung, um den RSS-Feed auch richtig nutzen zu können:

    Anleitung zum Eintragen von RSS-Feeds
    Ihr Jörg Mahnert

  • Kronenberg-Invest

    Unser Kooperationspartner im Bereich der Anlage in Fonds:



    http://www.kronenberg-invest.de/
  • Der Point&Figure-Trader

  • Das Handbuch

  • Literatur zu P&F

  • Forex

DAX: Kinders, jetzt schon kalte Füße?

28.04.10 (Aktuelle Kommentare)

Also manchmal verblüfft mich der deutsche Anleger schon. War auf der Invest in Stuttgart noch der Tenor: “Gut, Herr Mahnert, dass ich den Fond XY gehalten habe, obwohl Sie bei 6.050 Punkten eher skeptisch waren”, rufen mich nun die gleichen Anleger an und sehen die diversesten Untergangsszenarien am deutschen Aktienmarkt voraus.

Was hat diesen Stimmungsumschwung bewirkt?

Der Mensch scheint wohl immer so zu funktionieren, kaum kommt es mal zu einer Kursrutsch, ist die euphorische Stimmung wie weggewischt. Jeder holt seinen Crashpropheten aus dem Regal und stellt fest, dass dieser schon immer Recht gehabt habe.

Lassen Sie sich nicht völlig fertig machen

Leute: Wir haben mit Griechenland und Portugal natürlich 2 massive Problemfälle an den Füßen. Aber was wird passieren: In 2 Wochen spricht kein Mensch mehr davon .

Der P&F-Chart zeigt uns die nächsten Unterstützungen im DAX

dax

Die nächsten Unterstützungen liegen im DAx bei 6.000 Punkten und danach im Bereich der Hausseunterstützung bei 5.700 Punkten. Erst wenn diese unterschritten werden, wird es übel, dann folgt 5.200 und den Rest möchte ich mir für den nächsten Artikel aufsparen.

Übrigens wurde der Chart mit dem Programm Bulls Eye Broker erzeugt. Weitere Informationen finden Sie unter:

http://tradersecke.net/wordpress/bulls-eye-broker-die-pointfigure-chartsoftware/

Fazit: Noch kein Crash, unter 5.700 würde ich erst richtig nervös werden als Bulle.

Ihr Jörg Mahnert

www.XundO.info

1 Kommentar »

Deutsche Bank: Noch ist kein Porzellan zerbrochen

20.04.10 (Aktuelle Kommentare)

chartbanner

„Fällt Butter, fällt Käse.“ Diese bekannte Börsenregel hat weniger mit Milchprodukten zu tun, als mit der Tatsache, dass oftmals viele Aktien einer Branche davon betroffen sind, dass eine von ihnen besonders im Fokus der Anleger steht. Die Tatsache, dass die US-Investmentbank Goldman Sachs seit Freitag aufgrund der Anklage wegen Betrugs durch die US-Börsenaufsicht im Blickpunkt der Investoren steht, hat bereits auch auf andere große Finanzhäuser wie die Deutsche Bank durchgeschlagen.

Deutsche Bank: Die 55 Euro sind entscheidend


Point&Figure-Chart Deutsche Bank: Die 55,00 Euro sollten besser nachhaltig halten

Im Point&Figure-Chart der Aktie der Deutschen Bank erkennen wir klar, welche Spuren die Anklage gegen Goldman Sachs hinterlassen hat. Stand die Aktie am vergangenen Donnerstag noch komfortabel über 60,00 Euro, rauschte sie am Freitag nach Bekanntgabe der Anklage gegen Goldman Sachs auf unter 55,00 Euro. (Das erkennen Sie im Point&Figure-Chart an der letzten O-Säule, die diese fallenden Kurse repräsentiert.) Hier konnte sich der Kurs erst einmal fangen und pendelt aktuell um diese Marke herum.
Dass der Kurssturz hier zumindest erst einmal zum Halten kam, ist indes kein Zufall: In diesem Bereich konnten sich die Kurse Anfang April schon einmal stabilisieren und stiegen danach weiter.

Solange der Bereich um 55,00 Euro hält, können Anleger in der Aktie der Deutschen Bank die Lage gelassen sehen.

Sollte diese Unterstützung allerdings nicht halten, liegen die nächsten Ziele auf der Unterseite bei 50,00 Euro (runde psychologisch wichtige Marke) und danach bei 43,00 Euro (Tief vom Februar 2010).

Es hängt an Goldman Sachs

Ob die Aktie der Deutschen Bank die Marke von 55 Euro nachhaltig durchbricht, hängt ausschließlich von der weiteren Entwicklung um Goldman Sachs ab. Gelingt es der US- Investmentbank, die Vorwürfe auch nur teilweise zu entkräften, wird die Aktie der Deutschen Bank wieder schnell nach oben schießen. Dabei liegt dann das erste Ziel bei 60 Euro, also dem Kursniveau vor der Anklage gegen Goldman Sachs.
Die Deutsche Bank ist trotzdem aktuell nur auf der Watchlist des P&F-Traders. Erst brauchen wir hier Klarheit von der rechtlichen Seite. Denn: Wenn Goldman Sachs wirklich mit einer massiven Strafe belegt werden sollte, wird das den gesamten Bankensektor und damit auch die Deutschen Bank-Aktie massiv belasten.

Ein Kauf der Aktie zum aktuellen Zeitpunkt kann zwar schnelle Gewinne bringen, ist aber mindestens ebenso risikobehaftet. Hier stimmt zum aktuellen Zeitpunkt das Verhältnis von Chance zu Risiko noch nicht.
Aber das kann sich bekanntlich schnell ändern.

Keine Kommentare »

Gold, wir bleiben dran !

14.04.10 (Aktuelle Kommentare)

Wir sind an dieser Stelle schon mehrmals auf die charttechnische Lage im Gold eingegangen. In der letzten Point&Figure-Analyse zum Gold am 8. März 2010 habe ich Sie genauso wie mein von mir sehr geschätzter Kollege Andreas Sommer am 23. März 2010 in seiner Gold-Analyse auf die Bedeutung der Marke von 1.160 USD pro Feinunze hingewiesen. Unser gemeinsames Fazit war und ist weiterhin: Wenn der Goldpreis die 1.160 USD pro Feinunze nachhaltig überwindet, ist der Weg für weitere Kurssteigerungen frei.
Gold: 1.160 USD fest im Visier

Die 1.160 USD wurden schon einmal überwunden
Im Point&Figure-Chart vom Goldpreis sehen wir klar, wie sich das Edelmetall an die Baisseresistance herangearbeitet hat. (Die Baisseresistance erkennen Sie im Chart als rote Linie, die im 45-Grad-Winkel nach unten verläuft. Sie resultiert aus dem letzen Verkaufssignal im Gold.) Übrigens stehen die Zahlen 3 und 4 in der letzten X-Säule für die Monate März und April, an denen die jeweiligen Kurse das erste Mal erreicht wurden.
Über 1.180 USD pro Feinunze klassisches Kaufsignal
In der vorliegenden Einstellung des Point&Figure-Charts, bei der ein Kästchen 20 US-Dollar darstellt, ergäbe sich ein klassisches Kaufsignal bei Überschreiten der 1.180 US-Dollar pro Feinunze. Das erste Ziel läge dann bei den alten Hochs von ca. 1.250 USD pro Feinunze, die Anfang Dezember des letzten Jahres erreicht wurden. Sollten auch diese überwunden werden, wäre der Weg nach oben für den Goldpreis frei, da es oberhalb dieser Marke keine Widerstände mehr gibt.
Obacht aufgrund des Euros
Rohstoffe und damit auch Gold werden in US-Dollar gehandelt. Aufgrund der letzten Bewegungen im Euro könnte sich nun eine US-Dollar-Schwäche anbahnen. Anleger im Gold sollten also auch immer das Wahrungsverhältnis von Euro zu US-Dollar im Auge behalten.

Es kann durchaus sein, dass sie zwar Gewinne beim Gold erwirtschaften, diese aber zu einem großen Teil durch den schwächeren US-Dollar wieder aufgezehrt werden.

Eine interessante Alternative können hier währungsgesicherte Derivate darstellen. Allerdings kommt es dabei auf die richtige Auswahl an, denn die Währungsabsicherung kostet auch bei diesen Derivaten einen Teil der Performance.
Trotzdem gehört Gold auf die Watchlist des P&F-Trader. Falls es sich über der Marke von 1.160 USD pro Feinunze stabilisieren kann, werde ich einen erneuten Einstieg mit einem chancenreichen Derivat auf den Goldpreis empfehlen.

Keine Kommentare »

Point&Figure-Chart Platin: +17% Potenzial

07.04.10 (Aktuelle Kommentare)

chartbanner

Liebe Leser,

„Diamonds are a girl‘s best friend“, wer kennt nicht dieses Lied von Marilyn Monroe. (Übrigens hat Marilyn Monroe dieses Lied nur interpretiert, das Original ist von Carol Channings aus dem Jahr 1949). Und was passt besser zu einem Diamanten als eine Einfassung aus Platin? Und mit diesem kurzfristigen Schwenker über Diamanten und Marilyn Monroe sind wir direkt beim Thema, dem Point&Figure-Chart von Platin.

Ausbruchsignal mit Ziel von über 2.000 USD pro Feinunze

cat_1_1000407_1000

BU: Point&Figure-Chart Platin: Die 2.000 USD werden nicht lang auf sich warten lassen

Im Point&Figure-Chart erkennen wir den aktuellen Ausbruch im Platin. Während Platin sowohl im Januar als auch im März dieses Jahres noch an der Marke von 1.650 USD pro Feinunze scheiterte, gelang den Bullen am 1. April der Befreiungsschlag. Sie überrollten die Bären, die mit Leerverkäufen auf fallende Kurse gesetzt hatten und trieben den Platinkurs über 1.650 USD. Nun mussten die Bären ihre Platinbestände, die sie leer verkauft hatten, ohne sie überhaupt zu besitzen, zurückkaufen. Das Ergebnis waren weiter steigende Kurse.

Das dadurch entstandene Kaufsignal im Point&Figure-Chart weist nun ein Kursziel von 2.020 USD pro Feinunze auf. Das sind vom jetzigen Kursniveau aus satte +17%.

Kurzfristige Konsolidierung möglich

Wir bei Chartanalyse-Trends weisen neben den Chancen auch immer auf die Risiken eines möglichen Investments hin. Das ist zwar nicht typisch für unsere heutige „Spaßgesellschaft“, aber es ist ehrlich und seriös.

Bedenken Sie bitte bei aller möglichen Begeisterung für das Edelmetall Platin, dass die letzte Kursbewegung seit dem 1. April recht schnell erfolgte und sich nun auch eine kurzfristige Konsolidierung, also ein Kursrücksetzer, anbahnen könnte. Schließlich gibt es auch sehr kurzfristig handelnde Anleger an der Börse, die oft nach schnellen Bewegungen ihre kleineren Gewinne „mitnehmen“.

Unterstützungen bei 1.640 und 1.570 USD

Oft drückt eine solche kurzfristige Konsolidierung den Kurs auf die nächsten Unterstützungen. Diese liegen beim Platin bei 1.640 und 1.570 USD pro Feinunze. Solange diese Marken nicht unterschritten werden, ist das für weitere Kurssteigerungen nur gesund. Erst wenn diese Unterstützungen unterschritten würden, hätten die Bären wieder das Ruder übernommen.

Platin: Als Kaufkandidat identifiziert

Mit dieser charttechnischen Lage im Point&Figure-Chart gehört Platin selbstverständlich auf die Watchlist des P&F-Trader . Sobald das Timing stimmt, werde ich den Lesern des P&F-Traders ein chancenreiches Derivat auf Platin zum Kauf empfehlen.

Was wir dann mit dem Gewinn machen? Dazu dürfte den Damen unter Ihnen sicherlich auch folgende Alternative in den Sinn kommen: „Diamonds are a girl´s best friend“.

Viel Erfolg an den Börsen,

Ihr

Jörg Mahnert

Keine Kommentare »

Osterbenzinwahnsinn: Der Blick aufs Öl

29.03.10 (Aktuelle Kommentare)

Lieber Leser,

da könnte einem ja übel werden beim Blick auf die Benzinpreise. 1,43, 1,45….Tendenz steigend. Mmmmm, jetzt könnten wir ja einen zeitlichen Zusammenhang zwischen dem Osterreiseverkehr und einer konzertierten Aktion der Ölmultis vermuten, oder ist einfach der Rohölpreis soooo hoch?

crude Naja, ein Blick auf den P&F-Chart zeigt uns, dass Öl recht teuer ist, aber sooo teuer ist es nicht.

Ausbruch über 84 USD droht

Sollte der Preis allerding über 84 USD pro Barrel steigen, dann steht uns allen noch eine weitere heftige Preisrunde bei Benzin und Öl ins Haus. Dann wäre das nächste Ziel 100 USD pro Barrel. Aber da das noch nicht soweit ist, bleibt mir nur das Fazit: Ostern+Ölmultis = steigende Preise.

Ihr Jörg Mahnert

www.xundo.info

Keine Kommentare »

Heiko Aschoff: Letzte Chance für Dividendenjäger?

21.03.10 (Aktuelle Kommentare)

Angesichts niedriger Zinsen erfreuen sich dividendenstarke Unternehmen einer zunehmenden Beliebtheit. Kein Wunder. Selbst der Kursanstieg seit April letzten Jahres hat daran kaum etwas geändert. Die Dividendenrenditen sind im historischen Vergleich attraktiv. Wo sonst bekommt man fünf, sechs oder gar sieben Prozent Ausschüttung avisiert?

Dividendenrendite historisch 500x214 Letzte Chance für 
Dividendenjäger?

Abbildung oben: Dividendenrendite (DAX) über dem langfristigen Durchschnitt. Quelle: BayernLB

Natürlich darf man das Kursrisiko und die finanzielle Ertragskraft des Unternehmens nicht außer Acht lassen. Deshalb sollten sich konservative Anleger auf gestandene Weltkonzerne mit bewährtem Geschäftsmodell konzentrieren.

Wie hoch ist der Anteil ausgeschütteter Dividenden im Verhältnis zum Unternehmensgewinn? Als Faustformel gilt eine Ausschüttungsquote von bis zu 60 Prozent als angemessen, um Reserven für schlechte Jahre bilden zu können. Bei Unternehmen, die regelmäßig mehr als den Jahresgewinn ausschütten, drohen in turbulenten Zeiten Dividendenausfälle. Man kann nur eine begrenzte Zeit mehr ausgeben als man erwirtschaftet. Wenn die Reserven aufgezehrt sind und die Einnahmen nicht sprudeln, wird es eng.

Neben einer gewissen Kursstabilität sollten attraktive Dividendentitel wenigstens folgende Kriterien erfüllen:

  • etablierter Big Player mit erfolgreichem Geschäftskonzept
  • aktionärsfreundliche Ausschüttungspolitik (nachweisbar seit Jahren!)
  • Reserven bei der jährlichen Ausschüttungsquote, um auch in schlechten Jahren eine Dividende zahlen zu können
  • Rendite mindestens 2% über einer vergleichbaren Bundesanleihe (mindestens vier bis fünf Prozent Dividendenrendite sollte es aktuell schon sein)

Nehmen Sie ihren Anlageberater in die Pflicht und achten Sie auf die genannten Kriterien. Lassen Sie sich ein Expose zusammenstellen oder entsprechende Studien aushändigen. Gerne würde ich ihnen welche zur Verfügung stellen oder Werte konkret benennen (so wie in meinen Börsendiensten), aber aus Gründen des Copyrights sind mir im Blog die Hände gebunden. Falls Ihr Berater Sie nicht mit gutem Research versorgen kann, sollten Sie über einen Wechsel nachdenken. Seien Sie versichert, aktuelle Studien gibt es genug.

www.investment-ideen.de

Keine Kommentare »

Ein guter Trainer kennt seine Mannschaft

17.03.10 (Aktuelle Kommentare)

chartbanner

kennen Sie das? Zumindest mir geht es oft so, dass ich verblüffende Parallelen zwischen dem Aktienmarkt und einem Fußballspiel feststelle.

Nein, so abwegig ist das gar nicht, wie es auf den ersten Blick scheinen mag. Schließlich haben wir auch am Aktienmarkt 2 Mannschaften, die Bullen und die Bären, die versuchen, das Spiel für sich zu entscheiden. Und genauso wie beim Fußball kann es durchaus sein, dass eine Mannschaft schon einige Zeit schwächelt, bevor die Gegenmannschaft dann zum entscheidenden Schlag ausholt und das Tor macht. Erfahrene Fußballtrainer sehen oft schon einige Minuten bevor das Spiel kippt, dass mit ihrer Mannschaft „irgendetwas nicht stimmt“ (sie „lesen“ das Spiel) und sind daher keineswegs überrascht, wenn die Gegenmannschaft plötzlich Oberwasser hat und das Spiel dominiert.

In der Point&Figure-Charttechnik ersetzen wir dieses Gespür (des Trainers) durch die Börsenampel, die uns eindeutig den Markzustand anzeigt. So sehen wir sehr früh, ob die Bullen oder die Bären das Spiel bestimmen.

Die Börsenampel steht auf Gelb

Hinter der Börsenampel steht in der Point&Figure-Charttechnik der Bullish-Percent-Index. Er spiegelt das Verhältnis der Aktien in einem Point&Figure-Kaufsignal zu allen Aktien des betrachteten Index. Ich berechne ihn täglich und erhalte so einen Statusbericht darüber, welches Team – das der Bullen oder das der Bären – das Spiel am Aktienmarkt gerade kontrolliert. Die täglich berechneten Werte trage ich dann wieder in einen Point&Figure-Chart ein.

Heute habe ich Ihnen den Bullish-Percent-Index des HDAX mitgebracht, in dem die Aktienwerte des DAX, des MDAX und des TECDAX notieren.

cat_1_100317_1000

Point&Figure: Der HDAX steht auf Bear-Correction

Momentan steht der Bullish-Percent-Index des HDAX im Status Bear-Correction. Das erkennen Sie daran, dass die letzte O-Säule tiefer war als die vorletzte. Zusätzlich folgte dann die nun aktuelle X-Säule, die aber die vorletzte X-Säule nicht überschreitet.

Dieser Zustand Bear-Correction ist nichts anderes als eine Korrektur im Bärenmarkt.

Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit wird die Mannschaft der Bären also noch einmal das Spiel am Aktienmarkt übernehmen und es wird zu einer Konsolidierung, also rückläufigen Kursen kommen.

Erst ein Überschreiten von 80% im Bullish-Percent-Index des HDAX würde den Status auf Bull-Confirmed „drehen“. Allerdings wäre dann die Lage schon wieder so überkauft und die Rückschlagsgefahr so hoch, dass immer noch größte Vorsicht bei Aktienkäufen geboten wäre.

So reagieren wir auf diese Lage

Wir folgen einfach der bewährten Point&Figure-Strategie und weichen auf andere Märkte aus. Wenn die Lage am Aktienmarkt auf der „Kippe steht“, investieren wir eben in Rohstoffe, Edelmetalle und Industriemetalle. Zum Glück sind wir nicht auf den Aktienmarkt angewiesen. Übrigens sind auch selektive Aktienkäufe in der aktuellen Lage durchaus möglich. Aber gerade jetzt zeichnet die „Dosierung“ den wahren Strategen aus.

Im P&F-Trader „fahren“ wir aktuell eine Aktienquote von 12,5% und streuen den Rest unseres Anlagevermögens in andere Märkte und eine ansehnliche Cashquote. So passen wir das Depot immer optimal an die jeweilige Marktlage an.

Wir bleiben also weiterhin flexibel und nutzen unsere Chancen dort, wo wir sie finden. Damit reagieren wir also genauso, wie es ein guter Fußballtrainer tun sollte: Er erkennt den Bruch im Spiel seiner Mannschaft und ersetzt die Schwachstellen durch frische Spieler von der Reservebank. Und tut damit das, was wir an der Börse auch stets tun sollten:

Chancen nutzen und Risiken gering halten.

Viel Erfolg an den Börsen,

Ihr

Jörg Mahnert

www.XundO.info Die Seite rund um Point&Figure

Keine Kommentare »

Charttechnik, so einfach geht´s

16.03.10 (Aktuelle Kommentare)

chartbanner

In der Point&Figure-Charttechnik ist alles klar und eindeutig definiert. Genauso verhält es sich bei den Kauf- und Verkaufssignalen. Diese Signale sind nach 2 Grundmustern aufgebaut. Beginnen wir mit dem Kaufsignal.
Das einfache Kaufsignal

Point&Figure-Charttechnik: Das einfache Kaufsignal

  • Es besteht aus 2 Aufwärtssäulen und einer Abwärtssäule.
  • Die aktuelle Säule überschreitet die vorangegangene um 1 X.

Zur Erinnerung: Die X-Säulen stehen für steigende Kurse, die O-Säulen für fallende Kurse. Dabei definiert die Kästchengröße, ab wann ein neues X oder ein neues O eingezeichnet werden darf.

Diese einfache Struktur wiederholt sich
Von diesem einfachen Kaufsignal leiten sich viele verschiedene Unterarten von Kaufsignalen ab. Allen gemeinsam ist aber die Grundstruktur: Die aktuelle X-Säule überschreitet die vorangegangene um 1 X.
Wenn Sie diese Grundformation sehen, gehört der entsprechende Wert auf Ihre Kaufliste.
Das einfache Verkaufssignal
Das zweite Grundmuster ist das einfache Verkaufssignal.

Point&Figure-Charttechnik: Das einfache Verkaufssignal

  • Es besteht aus 2 Abwärtssäulen und einer Aufwärtssäule.
  • Die aktuelle Säule unterschreitet die vorangegangene um ein O.

Wenn Sie diese Grundformation sehen, gehört der entsprechende Wert keinesfalls auf Ihre Kaufliste.
Behalten Sie diese einfachen Strukturen der Kauf- und Verkaufssignale in der Point&Figure-Charttechnik in Erinnerung. Sie werden sie auch in allen Signalen des folgenden Point&Figure-Chart des DAX wiedererkennen.

Der DAX mit Kauf- und Verkaufssignalen
Sie sehen, dass sich die einfachen Muster der Kauf- und Verkaufssignale ohne Schwierigkeiten im aktuellen DAX-Chart wieder finden.
Dabei gilt: Solange ein Kaufsignal nicht durch ein Verkaufssignal abgelöst wird, bleibt das Kaufsignal intakt. Aktuell ist das letzte Kaufsignal im DAX also noch intakt.
Warum ich dennoch aus Sicht der Point&Figure-Charttechnik skeptisch für den deutschen Aktienmarkt bin und die Leser des P&F-Traders vor einem Aufstocken ihrer Aktienquote gewarnt habe, dazu mehr am kommenden Mittwoch an dieser Stelle.

Ihr Jörg Mahnert

www.XundO.info

Keine Kommentare »

Die Stop-Buy-Order in der Praxis

10.03.10 (Aktuelle Kommentare)

chartbanner

Mein von mir sehr geschätzter Kollege Andreas Sommer hat Ihnen in seinem Beitrag „Stop-Buy-Order: Häufig missverstanden und doch so wertvoll“ die Vorteile der Stop-Buy-Order vorgestellt. Ich möchte Ihnen heute den Nutzen dieser Orderart an einer Trading-Idee aus Chartanalyse-Trends vorstellen.
Gold: Hier bietet sich die Stop-Buy-Order an!
Am vergangenen Montag hatte ich für Sie die aktuelle Situation beim Gold aus Sicht der Point&Figure-Charttechnik analysiert. (Sie können diesen Artikel hier nachlesen. Mein Fazit dieser Point&Figure-Analyse lautete: „Sollte Gold über 1.160 USD steigen, werde ich den Lesern des P&F-Traders ein weiteres chancenreiches Investment in diesem Edelmetall zum Kauf empfehlen.“

Wir müssen nicht vor dem PC „lauern“
Die auf den ersten Blick einfachste Möglichkeit, von dieser Trading-Idee zu profitieren, wäre es, wenn wir den Goldpreis über die gesamte Handelszeit aktiv beobachten würden. Und dann, wenn er irgendwann über 1.160 USD pro Feinunze steigt, in dem vorher ausgesuchten Optionsschein, Zertifikat oder ETF „zuzuschlagen“.
Ich höre Sie aber schon sagen: „So viel Zeit habe ich nicht!“ Und Recht haben Sie: Schließlich besteht unser Leben noch aus anderen Dingen als die Börse und tatsächlich haben die wenigsten Menschen für solch eine Vorgehensweise Zeit. Davon einmal abgesehen, könnten wir in dieser Zeit aber auch weitere chancenreiche Investments herausfiltern und so unseren Börsenerfolg steigern.
Mein Tipp: Nutzen Sie die Stop-Buy-Order!
Wie schön, dass uns die Börsen und Broker einen Ausweg aus unserem Zeitdilemma bieten. Statt die ganze Zeit vor dem PC zu hocken, bis es endlich so weit ist, legen wir gleich nach der Point&Figure-Analyse (die uns ja klar sagt, dass wir über 1.160 USD pro Feinunze einsteigen sollen), eine Stop-Buy-Order in den Markt.
Bei dieser Order geschieht automatisiert das, was wir sonst unter hohem Zeitaufwand manuell tun müssten: Der Goldpreis wird für uns überwacht. Sobald der Kurs den vorher definierten Schwellenwert, hier also 1.160 USD pro Feinunze überschreitet, wird der vorher definierte Kaufauftrag ausgeführt. Dabei kann man bei vielen Brokern sogar vorher festlegen, ob der Schwellenwert ein- oder zweimal überschritten sein muss, bevor es zum Kauf kommt.
So stellen Sie Ihre Stop-Buy-Order für Gold
In der Regel finden Sie die Möglichkeit, Ihre Stop-Buy-Order zu platzieren, in der Handelsmaske Ihres Brokers. Gebräuchlich ist dabei die Abkürzung STP. Auf jeden Fall müssen Sie dann noch den Schwellenwert eintragen, ab dem die Stop-Buy-Order ausgeführt werden soll. In unserem Fall liegt der Schwellenwert beim Gold über 1.160 USD pro Feinunze.
Leider muss ich an dieser Stelle so allgemein bleiben, da sich die Handelsmasken der verschiedenen Broker doch stark unterscheiden. Scheuen Sie sich aber nicht, mit solchen Fragen Ihren Broker zu kontaktieren. Hier wird Ihnen gerne und schnell Rede und Antwort gestanden.
Mehr Zeit für weitere Börsenchancen
Allein die Verwendung der Stop-Buy-Order spart Ihnen unendlich viel Zeit, die Sie sicherlich weitaus sinnvoller verwenden können. Überlegen Sie nur einmal, wie viele Trades Sie so schon vorbereiten können und damit zugleich eine aktive Rolle als Trader übernehmen. Sie sind nicht mehr an den PC gefesselt und können parallel viele Chancen wahrnehmen.
Dabei spielt Ihnen Point&Figure mit seinen klaren Einstiegsmarken zusätzlich in die Hände. Wer Point&Figure-Analysen kennt, weiß, dass wir sehr oft Ausbruchssignale für unseren Investment-Erfolg nutzen. Mit einer Stop-Buy-Order können Sie diese Signale für sich nutzen und dabei gleichzeitig effektiv und entspannt Geld an der Börse verdienen.

Ihr Jörg Mahnert

www.XundO.info  die Seite rund um Point&Figure

Keine Kommentare »

Gold: Über 1.160 wieder rein!

10.03.10 (Aktuelle Kommentare)

chartbanner
In den letzten Wochen haben sich wieder einmal die Ereignisse an den internationalen Finanzmärkten überschlagen. Griechenland befindet sich am Rande einer Staatspleite. Das Land und seine Politiker an dieser Stelle deswegen zu kritisieren, ist unsere Sache nicht. Stellen wir einfach die prekäre Situation als Tatsache fest und ziehen daraus unsere Folgerungen.

Schulden überall

Mit Griechenland befindet sich ein Kernland der europäischen Union in massiven finanziellen Schwierigkeiten. Plakativ formuliert, wächst der Europäischen Union (EU) die Schuldenlast aller Mitgliedsstaaten über den Kopf.

Euro schwächelte

Wie wir bereits in den letzten Wochen gesehen haben, leidet der Kurs des Euro massiv unter der Schuldenproblematik. Das Vertrauen der weltweit agierenden Anleger in die europäische Gemeinschaftswährung ist stark geschwunden. So konnte der US-Dollar allein seit dem 1. Juni 2009 um mehr als +4,2% gegenüber dem Euro zulegen.

Goldpreis stark gestiegen

Während Gold sonst immer dann gefragt ist, wenn der US-Dollar schwächelt, konnte der Preis des Edelmetalls auf US-Dollar-Basis seit dem 1. Juni 2009 um +15% zulegen. Auf Euro-Basis kommen also noch die Währungsgewinne hinzu. Gold war und ist also ein hoch interessantes Investment – besonders für uns Anleger aus dem Euro-Raum.
Point&Figure-Chart: Mögliche Einstiegsmarken

Point&Figure-Chart Gold: Vor erneutem Einstiegssignal
Mit dem Unterschreiten von 1.060 USD pro Feinunze hatte der Goldpreis am 4. Februar 2010 zwar ein Verkaufssignal generiert, allerdings schon kurz darauf den Aufwärtstrend wieder aufgenommen. In der Point&Figure-Charttechnik gibt es eine spezielle Form des Widerstandes nach einem Verkaufssignal, die Baisseresistance (im Chart als rote, fallende Linie eingezeichnet).

Die Baisseresistance verläuft momentan bei 1.140 USD pro Feinunze. Der aktuelle Gold-Preis liegt ebenfalls bei ca. 1.140 USD pro Unze. Sollte der Kurs über 1.160 USD steigen, gälte die Baisseresistance als überwunden. Der Weg für weitere Kurssteigerungen wäre dann frei und wir würden erneut ein Gold-Investment eingehen.

Schon im Vorhinein zu kaufen, ist zu risikoreich, denn: Unterhalb von 1.160 USD pro Feinunze könnten die Bären – also die Anleger, die auf fallende Kurse setzen – schnell wieder die Oberhand gewinnen.

Da auch solche Anleger nach charttechnischen Gesichtspunkten vorgehen, legen Sie ihre Stop-Loss-Marken knapp oberhalb eines Widerstandes. In diesem Fall ist das knapp über 1.140 USD. Hier müssen sie dann ihre vorher leer verkauften Goldbestände zurückkaufen und treiben so den Kurs weiter nach oben. Das macht es uns dann erheblich einfacher, da wir von den dann weiter steigenden Kursen profitieren werden.

Fazit: Über 1.160 USD gehen wir erneut ins Gold

Sollte Gold über 1.160 USD steigen, werde ich den Lesern des P&F-Traders ein weiteres chancenreiches Investment in diesem Edelmetall zum Kauf empfehlen.

Ihr Jörg Mahnert

www.XundO.info   die Seite rund um Point&Figure

Keine Kommentare »