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Sommers Charttechnik-Signale

Diesen hochinteressanten Gastbeitrag meines sehr geschätzten Kollegen Andreas Sommer (www.timingismoney.de) möchte ich Ihnen nicht vorenthalten.

Ihr Jörg Mahnert


 

Die Tasse: Eigenwillige, aber hochprofitable Chartformation

Charttechnik und die darauf basierende Chartanalyse sind heutzutage in Deutschland deutlich stärker verbreitet als noch 1987. In jenem Jahr begann ich nämlich damit, mich mit dieser Thematik auseinanderzusetzen – mit wachsender Begeisterung.

Auch wenn die Charttechnik heute wesentlich populärer ist, wundere ich mich immer wieder, das eine der erfolgversprechendsten Chartformationen am wenigsten geläufig ist: Die Tasse.

Diese Formation bezieht ihren Namen aus der Tatsache, dass das Kursbild stark an die Form einer Tasse, häufig sogar mit Henkel, erinnert, die man von der Seite betrachtet.

Warum hat die Tasse mit Henkel eine so hohe Erfolgsrate?

Wie bei allen Chartformationen, basiert auch die Tasse (mit Henkel) letztlich nur auf einer ganz bestimmten Entwicklung von Angebot und Nachfrage, die dieses Muster auf dem Chart hinterlässt. Es gibt indes einige Punkte, die eine Tasse charakterisieren und für ihre Ausgestaltung unabdingbar sind.

So sollte die Ausbildung einer Tasse über mindestens sieben Wochen erfolgen. Sie werden gleich aber noch eine Tasse sehen, die über einen extrem langen Zeitraum von 230 Wochengeformt wurde. Der Durchschnittswert liegt zwischen drei und sechs Monaten.

Wichtig ist: Der Tassenbildung muss eine Aufwärtsbewegung vorausgegangen sein, in der die Aktie mindestens +30% im Kurs zugelegt hat. Deshalb finden Sie die Chartformation auch vornehmlich bei Wachstumsaktien und so gut wie nie bei Standardtiteln.

Letztlich ist die auf einen solchen Kursanstieg folgende Ausformung der Tasse nichts anderes als eine Verschnaufpause. Doch auch dabei gibt es eine Besonderheit: Je flacher (gemeint ist: mit geringer Volatilität) die Bildung des Tassenbodens verläuft, umso vielsprechender ist die Aussicht auf exzellente Kursgewinne.

Warum ist das so? Ganz einfach: Je geringer die Schwankungsbreite ausfällt, umso uninteressanter wird die Aktie für viele Marktteilnehmer. Diese werden durch eine solche Phase regelrecht „ausgeschüttelt“ – nur die Hardcore-Investoren bleiben dabei. Nicht selten, weil sie den nachfolgenden „Sprungfeder-Effekt“ kennen: Je stärker eine Feder zusammengedrückt wird, umso heftiger entfaltet sich die Bewegung, wenn der Druck wegfällt.

Die Korrektur, die von der Tasse repräsentiert wird, sollte übrigens mindestens 20% und maximal 50% betragen. Sie wird abgemessen vom absoluten Höchststand, den die Aktie zuvor erreicht hat.

Kaufzeitpunkt ist, wenn der Kurs diesen Höchststand überschreitet. Je dynamischer dieser Ausbruch erfolgt und je höher der ihn begleitende Umsatz ist, umso profitabler ist in der Regel die nachfolgende Aufwärtsbewegung.

Der Wochenchart, den Sie nun sehen, zeigt eine gigantische Tasse, deren Henkel sogar selbst eine Tasse darstellt – sozusagen eine Tasse-in-Tasse-Formation. Meiner Erfahrung nach sind diese sehr selten auftretende „Pracht-Exemplare“ der Gattung Tassen.

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(Zum Vergrößern bitte in die Grafik klicken!)

+59,5% Gewinn seit Jahresbeginn

Den Namen der Aktie darf ich Ihnen aus rechtlichen Gründen nicht verraten, da ich den Titel den Lesern meines Börsendienstes Momentum-Trader zum Kauf empfohlen habe. Seit dem Einstieg am 31. Dezember 2012 hat dieses Prachtstück einer Tasse meinen Lesern satte +59,5% Gewinn eingebracht.

Wie gesagt: Die Tasse ist zwar eine eigenwillige Chartformation, aber hochprofitabel.

Viel Erfolg an den Börsen,

Ihr

Andreas Sommer

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Ein Beitrag von: www.timingismoney.de: Zum optimalen Zeitpunkt im richtigen Markt