DAX: Verfallswehen oder Trendwende….die Antwort!

Liebe Leserin, lieber Leser,

der DAX tut sich „verdammt schwer“ mit der Marke von 10.000 Punkten. So überraschend ist das ja eigentlich nicht, denn es ist ja nun einmal ein massiver Schritt, den Index ab sofort 5-stellig zu führen.

Trotzdem darf diese Zappelei nicht einfach abgetan werden. Denn es kann sich ja nun wirklich um eine Trendwende handeln, oder ist es viellicht doch nur dem heutigen großen Verfallstag geschuldet, dass der deutsche Leitindex aktuell mit 9850 Zählern deutlich unter der „magischen“ 10.000 notiert.

Werfen wir also erst einmal einen Blick auf den DAX im Point&Figure-Chart. Verwendet wird dieBulls-Eye-Broker-Einstellung mit aktuell 50 Punkten pro Kästchen:

 

Dass der DAX sich im Bereich zwischen 10.000 und 10.200 Punkten schwer tun würde, sollte keinen Investor überraschen. Schließlich befindet sich hier eine Windertandszone, die sich allein schon aus der Psychologie der runden Marken ergibt.

Charttechnisches Porzellan ist selbst in dieser recht „kleinen“ Charteinstellung noch nicht zerbrochen. Erst ein Erreichen der 9600 würde zur Ausprägung eines Point&Figure-Verkaufssignals führen. Allerdings wäre bereits im bereich um 9500-9550 eine massive Unterstützung zu finden, die aus den Februar-Hochs herrührt.

Fazit: Solange der DAX nicht darunter, also unter 9450 fällt, ist es verfrüht von einer Trendwende zu sprechen. Solange das nicht geschieht, liegt das Kursziel in dieser Chart-Einstellung bei 10.750 Punkten (vertikal berechnetes Kursziel des letzten Signals).

Was wir aktuell an „Zappelei“ sehen, sollte damit eher dem heutigen großen Verfallstag als einer ernsthaften Trendwende geschuldet sein.

Ich wünsche Ihnen ein erholsames Wochenende

Ihr Jörg Mahnert

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