Point & Figure: Was treibt eigentlich so der DAX?

Liebe Leserin, lieber Leser,

in den vergangenen Analysen, meistens in Video-Form bin ich massiv auf die ersten positiven Signale der amerikanischen Markttechnik eingegangen.

Prompt erreichten mich Mails mit der Frage, ob ich denn nicht einmal etwas zum DAX sagen könne……..

Nun ja, Ihr Wunsch ist mir Befehl. Ehrlich gesagt, mache ich das, weil der deutsche Leitindex in meinem internen Turnus eh “dran gewesen” wäre. Das passt also alles recht gut. Und los geht es mit dem Frankfurter Börsenbarometer:

 

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(Chart vergrößert sich beim Anklicken)

Point&Figure DAX: Widerstand voraus

Während viele US-Indizes charttechnisch durchaus für Bullen erträglich wirken, sehen wir im DAX ein intaktes Point&Figure-Verkaufssignal in der Chartcraft-Einstellung mit aktuell 200 Punkten pro Kästchen. (Ab 10.000 Punkte sind es 200 Zähler, darunter “nur” 100.)

Dieses wurde am 20.8 durch Erreichen der 10.600 Zähler generiert, führte den DAX bis unter 9400, der sich dann fast genauso schnell wieder auf 10.300 bis 10.400 erholte.

Dabei wurde die den Absturz anzeigende O-Säule um mehr als 50% korrigiert, was in der Point&Figure-Charttechnik eine Low-Pole-Warning auslöste.

Allerdings sollte dieses Zeichen nicht überbewertet werden. Es zeigt zwar eine mehr als ernsthafte Gegenwehr der Bullen an, aber das Verkaufssignal ist trotzdem weiterhin intakt.

10.600 bis 10.800 werden eine harte Nuss

Und bereits bei 10.600 bis 10.800 wartet bereits ein starker Widerstand, der aus der früheren Unterstützung in diesem Bereich herrührt. Auch deswegen bin ich da noch ein wenig skeptisch, ob es im DAX so fix weiter nach oben geht.

Was macht man jetzt aus der Sache?

Die sich verbessernde Marktlage in den USA macht erste Aktienkäufe wieder möglich.

Dagegen steht ein wenig die charttechnisch schwierige Lage beim DAX.

Meine “Lösung”:

Piano vorgehen und eine Depotgewichtung von 20% nicht überschreiten. Dann hat “man den Fuß in der Tür”, riskiert aber nicht zu viel und kann aufstocken, wenn sich die Lage weiter verbessert.

In dieser Phase noch  direkt long in den DAX zu springen……..ne, das wäre mir zu verwegen.

Ihr Jörg Mahnert


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