Point&Figure DAX: Die Bullen schwächeln in der Kampfzone

Lieber Leser, liebe Leserin,

heute soll es noch einmal um den DAX gehen.

In der vorgestrigen Analyse ging ich auf die Situation in der langfristigen Chartcraft-Einstellung des Point&Figure-Chart des DAX ein.

Sie können diese Analyse HIER nachlesen.

In dieser Analyse ging ich auf die Bedeutung der Zone zwischen grob 9200 und 9300 ein. Hier verläuft die  aktuell gültige Bullish-Support-Line.

Heute ist der deutsche Leitindex im Handelsverlauf unter 9200 gefallen. Damit ergibt sich just (Stand 11:00) folgendes Bild in der Chartcraft-Einstellung:

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Point&Figure DAX: Bullish-Support-Line gebrochen, Lage eingetrübt

Wie sie sehen, ist die Bullish-Support-Line zwar knapp, aber immerhin gebrochen.

Was ergeben sich daraus für Konsequenzen?

Zumindest sollte erst einmal der heutige Schlusskurs abgewartet werden, denn bislang (Stand 11:00) sehe ich im DAX nur ein Tagestief von 9195 Zählern und damit Notierungen, die kaum enger an der “magischen” Marke von 9200 liegen könnten.

Sollte allerdings auch der Schlusskurs den Bruch der Bullish-Support-Line mit Notierungen klar unter 9200 bestätigen, sollten DAX-Positionen und Aktien aus dem deutschen Leitindex sehr sehr eng abgesichert werden.

Zwar wartet bereits bei 9000 die nächste psychologisch wichtige Unterstützung, aber es muss nun einmal festgehalten werden, dass ein Bruch der Bullish-Support-Line nun einmal ein deutlich negatives Zeichen ist.

Wie weit sollte es gehen, wenn es “durchrauscht”?

Das ist die nächste Frage, die Sie sich als Investor nun naturgemäß stellen. Und auch hier bietet der Point&Figure-Chart eine plausible Marke an.

8600 bis 8700 als nächste P&F-Unterstützung

Und zwar handelt es sich um die nächst tiefer gelegenen Bullish-Support-Line des Point&Figure-Charts in der Chartcraft-Einstellung. Und diese verläuft zwischen 8600 und 8700 Punkten.

Dieses Ziel läge sogar noch deutlich unter der 200-Tage-Linie, die aktuell bei 9815 verläuft und täglich um rund 4 Punkte ansteigt.

Brandgefährlich, weil unterhalb des GD200

Das wiederum wäre brandgefährlich, weil große Adressen ihre Investitions-Entscheidungen davon abhängig machen, ob sich die DAX-Notierungen ober- oder unterhalb des 200 GD befinden.

Mein Fazit:

Ich werde den heutigen Schlusskurs abwarten. Sollte dieser unter 9200 liegen, muss klar attestiert werden, dass der DAX “angezählt” ist.

Als Folgerung daraus werde ich die bei rund 9500 verkaufte Long-Position im Point&Figure-Investor Indizes erst einmal nicht zurückkaufen.

Bestehende Aktien-Positionen sind bereits mit einem recht engen Stop versehen.

Damit kann nicht allzu viel “anbrennen”.

Meine Leser können also der aktuellen Situation mit Gelassenheit begegnen und die nächste Chance ohne großen Handlungsdruck erwarten.


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Ihr Jörg Mahnert

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