Point&Figure Nikkei 225: Ob dieses Mal der Mutige wieder belohnt wird?

Was durften wir uns nicht alles in den vergangenen Tagen wieder an Crash-Prophezeiungen anhören.

Die US-Notenbank wird den Hahn zudrehen. Die Liquiditätsblase an den Aktienmärkten wird  in sich zusammen fallen.

Die Krönung war dann eine Werbung im Teletext eines Nachrichtensenders mit dem Titel: “ Schlimmerer Crash als 1987 ?” . Bevor Sie jetzt nervös werden und gar bei der mit dieser Aussage beworbenen Hotline für “nur” 1,99 Euro pro Minute anrufen…erst einmal durchatmen.

Die nun folgende Point&Figure-Analyse des Nikkei 225 können Sie auf jeden Fall ohne erhöhte Telefonrechnung auf sich wirken lassen.

Point&Figure Nikkei 225: Unterstützung erreicht

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Point&Figure Nikkei 225: Wichtige Unterstützung erreicht

Auf den ersten Blick mag der eine oder andere Bulle schreckhaft auf den Point&Figure-Chart des Nikkei 225 in der Chartcraft-Einstellung reagieren. Schließlich leuchtet ihm hier ein Point&Figure-Verkaufssignal entgegen.

Dieses wurde am 8. August durch Erreichen der 13.600 generiert und trieb den japanischen Leitindex am 20. August bis unter 13.400 Punkte.

Allerdings wird gerne – und das leider auch von dem einen oder anderen Analysten – vergessen, dass einem Verkaufssignal oberhalb der aktuell gültigen Bullish-Support-Linie ein recht geringes Gewicht zukommt.

Und genau das ist hier der Fall. Die als Unterstützung fungierende Bullish-Support-Linie des letzten Point&Figure-Kaufsignals vom 28. Juni verläuft momentan zwischen 13.200 und 13.400 Punkten.

Erst, wenn diese Zone nach unten verlassen wird, ist der bullishe Zustand des Nikkei 225 in Frage zu stellen. Konkret:

Erreicht der Nikkei 225 die 13.200 Punkte ist das Verkaufssignal aktiv.

Mutige können einen Long-Versuch wagen

Das bedeutet in der praktischen Umsetzung folgendes:

Aktuell notiert der Nikkei 225 bei rund 13.650 Zählern. Mutige Bullen können durchaus über neue Teil-Long-Positionen nachdenken, sollten aber die Marke von 13.200 (vorzugsweise auf Schlusskursbasis) als Stop strikt beachten.

Ein Aufstocken auf volle Positionsgröße macht allerdings charttechnisch erst bei Erreichen der 14.400 Sinn. Denn dann wäre die aktuelle gültige Baisse-Resistance-Linie, die als Widerstand fungiert, überwunden.

Diese Idee ist hinfällig, wenn die 13.200 erreicht werden. Dann ist auch ein Short-Investment “drin”.

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Ihr Jörg Mahnert

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