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DAX: Och ne, schon wieder nen Widerstand?

21.01.12 (Uncategorized)

Da erreichte mich doch gestern eine Lesermail mit folgendem Inhalt:

“Sie immer mit Ihren Widerständen im DAX, das verdirbt einem ja die ganze Laune. Geben Sie einfach die Kursziele an, die Sie mit P&F berechnen und gut ist!”

Wünsche gehen nicht immer in Erfüllung

Okay, das ist ein Wunsch.

Das Problem ist, dass Widerstände und Unterstützungen ein Hauptbestandteil jeder Charttechnik sind.

Widerstände bremsen Aufwärtsbewegungen und können sogar manchmal zu Trend-Wendepunkten “mutieren” und bei Unterstützungen ist die Lage auch nicht viel anders.

Deswegen wird es diesem Wunsch der “Abschaffung” von Widerständen genauso  ergehen wie vielen anderen Wünschen.

(Schließlich wünschen sich die Wüstenbewohner auch oft Eis, das heißt aber nicht, dass sie es immer bekommen!)

Gut, nach diesem humorigen Ausflug in die Leserkommunikation zurück zum DAX:

Kaufsignal seit Überschreiten der 6.200 Punkte

xundo21012012

Seit dem Überschreiten von 6.200 Punkten am 12. Januar befindet sich der DAX in einem intakten Point&Figure-Kaufsignal in der Chartcraft-Einstellung.

In der Chartcraft-Einstellung liegt die aktuelle Kästchengröße bei 100 Punkten. Damit ist diese Einstellung für den Positions-Trader geeignet.

Das Kursziel dieses Point&Figure-Kaufsignals liegt rein rechnerisch bei 8.000 Punkten.

An dieser Stelle ein Hinweis auf meine DAX-Analyse vom 15. Januar. Sie finden diese HIER.

Dieses Kaufsignal ist der DAX bis jetzt auch brav gefolgt und konnte die Woche mit 6.404 Punkten beenden.

Schon wieder ein Widerstand

Da unser deutsche Leitindex im Gegensatz zu manchem Anleger wohl nicht bereit ist, Widerstände zu ignorieren, hat er sich damit in einen spannende Situation gebracht.

Bei 6.430 Punkten liegt nämlich ein signifikantes Zwischenhoch. Dieses wurde am 28. Oktober des vergangenen Jahres ausgebildet.

Und das kennen Sie schon: Die Anleger, die hier vor dem nächsten Absturz gekauft haben, werden versuchen, ihre Positionen zum Kaufkurs glattzustellen, um ohne Verlust aus der Sache heraus zu kommen.

Und diese Verkaufs-Order bremsen zumindest erst einmal den Schwung der Bullen ab.

Und damit haben wir wieder einen Widerstand.

Ich guck über den Tellerrand, aber nicht verraten

Jetzt bringe ich etwas ins Spiel, was nicht zur offiziellen Lehre der Point&Figure-Charttechnik gehört.

Der DAX befindet sich extrem nah an der 200-Tage-Linie, die aktuell bei rund 6.372 Punkten befindet.

Diese hat er mit dem Wochenschlusskurs zwar überschritten, aber das auch nur sehr knapp.

Sollte er jetzt wieder darunter fallen, werden die institutionellen Anleger das als Zeichen von Schwäche sehen und wieder auf die Verkäuferseite wechseln.

Jetzt endlich das Fazit:

Der DAX ist an einem wichtigen Widerstand angekommen.

Wer dem Kaufsignal durch Überschreiten der 6.200 Punkte gefolgt ist, sollte durchaus seine Stopps enger fassen.

Hier bietet sich das letzte Tief bei rund 6145 Punkten an.

Sollte es dem DAX gelingen, die Marke von 6.500 Punkten zu überschreiten, dürfte schnell erst einmal die nächste “runde” marke von 7.000 Punkten anstehen.

Es bleibt also spannend in unserem deutschen Leitindex

Ihr Jörg Mahnert

www.XundO.info (alles rund um Point&Figure)

P.S.: Für Kurzentschlossene könnte DAS interessant sein.

 

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DAX-Kaufsignal: Genuss mit Vorsicht

15.01.12 (Uncategorized)

Was soll man davon halten?

Am vergangenen Donnerstag schafft es der DAX endlich, den “Beton-Widerstand bei 6.200 Punkten zu durchbrechen.

Und was passiert am Freitag?

Da kommt eine unserer allseits geschätzten Rating-Agenturen, nämlich S&P, “um die Ecke” und stuft mehrere europäische Länder in ihrer Bonität herab.

Darunter auch Frankreich, das zusammen mit Deutschland die Hauptlast des Rettungsschirms für die schwachen Länder Europas trägt.

(Dabei ist schon auffällig, dass eigentlich alle Länder Europas aufgrund ihrer verfehlten Schuldenpolitik als “Schwächlinge” erscheinen.)

Auf jeden Fall führte diese erneute Abstufungs-Welle dazu, dass der DAX sich ruckartig unter den gerade überwundenen Widerstand von 6.200 Punkten zurückzog und die Woche mit einem Schlusskurs von 6.147 Punkten beendete.

Da ist das Kaufsignal

mhs_1_120116_1000

Werfen wir einen Blick auf den Point&Figure-Chart des DAX in der Chartcraft-Einstellung (100 Punkte pro Kästchen), sehen wir auf den ersten Blick nur Positives für die Bullen.

Mit dem Überschreiten von 6.200 Punkten hat der deutsche Leitindex DAX ein Point&Figure-Kaufsignal generiert.

Es liegt ein gebrochenes Dreifach-Top vor. Das ist eines der treffsichersten Kaufsignale in der Point&Figure-Charttechnik.

Das horizontal berechnete Kursziel dieses Kaufsignals liegt bei 8.000 (!) Punkten.

Die nächste wichtige Unterstützung liegt in der Zone von 5.800 bis 5.900 Punkten.

Hier verläuft die Hausse-Unterstützung des neu gebildeten Point&Figure-Kaufsignals.

Damit würde auch das Verhältnis von Chance zu Risiko passen.

Einem Kursziel von 8.000 Punkten würde ein Stopp bei rund 5.750 Punkten entgegen stehen.

Das entspricht einer Chance von rund +30% und einem Risiko von rund –7%.

(Hier verlangt es zwar einen niedrigen Hebel im Depot, aber das ist mit geringem Hebel durchaus komfortabel handelbar.)

Das sind wirklich so brillante Nachrichten für die Bullen, dass ich unbedingt auch die Argumente erwähnen möchte, die gegen dieses Kaufsignal sprechen.

Aber “wackelig” ist es (noch)

Ein Blick auf das Volumen der letzten X-Säule ernüchtert ein wenig.

Das Volumen ist bis jetzt eher unterdurchschnittlich. Damit steigt die Gefahr, dass es sich bei dem Überschreiten von 6.200 Punkten um ein Fehlsignal gehandelt hat, erheblich.

Und dann noch diese Abstufung Frankreichs, deren Folgen derzeit kaum abschätzbar sind.

Da möchte ich noch etwas sehen, bevor ich dem Kaufsignal vertraue

So würde die Ausbildung eines Schlusskurses über 6.200 Punkten unter “ordentlichem” Volumen eine massive “vertrauensbildende” Massnahme sein.

Das wäre schon einmal “etwas”.

Sollte das der Fall sein, werde ich diesem Kaufsignal folgen.

Ich wünsche Ihnen einen erholsamen Sonntag

Ihr Jörg Mahnert

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Auseinandergenommen: Der DAX in Point&Figure

27.11.11 (Uncategorized)

Anstrengend ist er ja, “unser” DAX.

Aber wir Point&Figure-Charttechniker lassen uns davon nicht abschrecken.

Nehmen wir also den DAX mal “Stück für Stück” auseinander.

Marktlage: Übel, übel

Bevor wir uns auf den DAX direkt stürzen, sollten wir einen Blick auf die Marktlage in den USA werfen.

Schließlich hat unser DAX sein Hobby: “Immer brav mit den Amis mitlaufen und dabei keinesfalls untertreiben” niemals aufgegeben.

Erschwerend kommt natürlich noch hinzu, dass Deutschland mitten in einem mehr als kränkelnden Europa liegt.

Aber das würde jetzt zu weit führen, hier Weiteres dazu auszuführen.

BPSPX28111

Mit einem Wort: Die Marktlage im S&P 500 stellt sich weiterhin nicht als besonders “bullenfreundlich” dar.

Der Bullish-Percent-Index des S&P500 befindet sich in einem lupenreinen Bear-Alert mit stark fallender Tendenz.

Ein Bear-Alert, also eine Warnung vor den Bären, ist dann gegeben, wenn der Anteil der Aktien eines Index in einem Point&Figure-Kaufsignal erst über 70% steigt, um dann erneut unter 70% zu fallen.

Das bedeutet nichts Anderes, als dass die Bullen massiv an Kraft verlieren und die Bären langsam aber sicher wieder “das Ruder übernehmen”.

Fazit: Von der Marktlage in den USA sind nach jetzigem Stand keine positiven Impulse für den DAX zu erwarten.

Werfen wir nun einen Blick auf den längerfristigen Point&Figure-Chart des DAX in der Chartcraft-Einstellung:

xundo28112011

Auch hier gibt es nicht viel Positives für die Bullen zu vermelden.

Seit dem Unterschreiten von 5.700 Punkte befindet sich der DAX in der Chartcraft-Einstellung in einem intakten Point&Figure-Verkaufssignal.

Gleichzeitig hat er die Hausse-Unterstützung des letzten Kaufsignals, die ebenfalls bei 5.700 bis 5.600 Punkten verläuft klar unterschritten.

Fazit: Erholungen bis 5.700 Punkten sind drin. mehr aber erst einmal wohl nicht.

DAX in der Bulls Eye Broker-Einstellung:

Gehen wir jetzt noch um Einiges mehr ins Detail.

xundo28112011beb

Aber auch die Bulls Eye Broker Einstellung mit aktuell 50 Punkten pro Kästchen ergibt keine “bullenfreundliche” neue Erkenntnisse.

Auch hier ist das Verkaufssignal intakt. Ein Rücklauf an die 5.700 Punkte, also bis knapp zurück an den ehemaligen Boden wäre zwar in “normalen” Zeiten durchaus “drin”, aber leider wurden Erholungsversuche bis jetzt immer frühzeitig abverkauft.

Fazit: Auch in der Bulls Eye Broker Einstellung ist nichts “Bullenfreundliches” zu erkennen.

Gesamtfazit:

Zwar sind Rücklaufe bis 5.700 Punkte immer noch “drin”. Mit jedem Tag ohne auch nur einen Ansatz in diese Richtung werden diese Rücklaufe immer unwahrscheinlicher.

Während ich diese Analyse schreibe (27.11.  16:00), erhalte ich die Nachricht, dass die Zahlen des für den Einzelhandel in den USA sehr wichtigen “Black Fridays” besser als erwartet waren.

Ich bin wirklich gespannt, ob der DAX diese Chance nutzt.

Ihr Jörg Mahnert

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PS:

Vom 27. bis zum 29. Januar halten mein sehr geschätzter Kollege Andreas Sommer und ich ein Chart-Wochenende ab.

Weitere Infos zu dieser hoch spannenden Veranstaltung finden Sie unter:

http://tradersecke.net/wordpress/chart-seminar

 

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Point&Figure Silber: Kurz vor der Entscheidung (23.1.2011) 08:00

23.11.11 (Uncategorized)

So wollen wir es doch an der Börse:

Klare Entscheidungssituationen, geringes Risiko, hohe Chancen.

Solch eine Situation ergibt sich gerade beim Silber.

Hausseunterstützung erreicht

Silber 23112011

Der Silberpreis befindet sich aktuell an der Hausseunterstützung des Point&Figure-Charts in der Chartcraft-Einstellung,

(Aktuell entspricht ein Kästchen 1USD)

Diese Hausse-Unterstützung gehört zum immer noch gültigen Point&Figure-Kaufsignal mit dem immer noch ebenso gültigen Kursziel von 45 USD pro Feinunze.

Sie verläuft aktuell im Bereich von 30 bis 31 USD.

Hält sie, oder hält sie nicht?

In diesem Fall ist es wirklich eine reine “Wenn-Dann-Entscheidung”.

Wenn die Hausse-Unterstützung hält, also ein Silberpreis von 29 USD pro Feinunze nicht unterschritten wird, bleibt das Kursziel von 45 USD intakt.

Sollte die Hausseunterstützung also halten, eröffnet der Silberpreis dem Silber-Bullen ein Potenzial von fast +50%.

Fall unter 29 USD = Kursziel von rund 24 USD

Sollte der Silberpreis jedoch die 29 USD pro Feinunze unterschreiten, liegt das nächste Kursziel bei rund 24 USD.

Auch diese Bewegung bietet dem aktiven Trader eine mehr als ausreichende Gewinnmarge.

Die Frage des Stopps

Der Trader, der auf steigende Kurse setzt, sollte unbedingt die Marke von 29 USD beachten.

Fällt der Silberpreis darunter, ist es “Essig” mit der Long-Chance.

Wer auf fallende Kurse setzt, wenn der Silberpreis unter 29 USD fallt, sollte seinen Stopp in den Bereich von 32 USD legen.

Dann wäre die Hausse-Unterstützung zurück erobert und damit ein neuer Aufwärts-Trend etabliert.

Ihr Jörg Mahnert

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PS: Heute, den 23. November, halte ich von 18:00 bis 19:00 ein kostenfreies Webinar zum Thema:

Relative Stärke in der Point&Figure-Charttechnik

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DAX: Wichtige Unterstützung erreicht

21.11.11 (Uncategorized)

Das war mal wieder ein Tag im DAX.

Aber auf jeden Fall scheint der Markt auf das im gestrigen Beitrag aufgezeigte Bear-Alert im S&P500 zu reagieren.

Wer das noch einmal nachlesen möchte, findet den Beitrag HIER.

Aber zurück zum DAX:

Wichtige Unterstützung bei rund 5.600 Punkten erreicht

Dax PI 21112011

DAX: Rücklauf an die 5.900 Punkte ist jetzt “drin”

Mit dem heutigen Schlusskurs hat er eine wichtige Unterstützung erreicht.

Diese verläuft als Hausseunterstützung im 2er Reversal in der Chartcraft-Einstellung im Bereich von 5.700 bis 5.600 Punkten.

(Sie erkennen Sie als grün eingezeichnete Linie im Chart.)

Wie geht es nun weiter: Rücklauf an die 5.900 ist “drin”

Mit einer hohen Wahrscheinlichkeit wird der DAX erst einmal abprallen und Richtung 5.900 Punkte tendieren.

Hier verläuft die aktuelle Baisse-Resistance. (Im Chart als rote Linie eingezeichnet.)

Die Bullen sollten diesen Rücklauf allerdings nicht überbewerten.

Es ist eben nur ein Rücklauf von einer Unterstützung an einen Widerstand und mehr eben nicht.

Das Verkaufssignal, das sich seit heute gebildet hat und ein erstes Kursziel von rund 5.500 Punkten aufweist, ist auch dann weiter intakt.

Rückläufe nach Norden sind im DAX für den kurzfristigen Trader Shortgelegenheiten!

Ich habe zwar heute den Lesern des P&F-Traders empfohlen, erste Gewinne von rund +8,8%  in unserer DAX-Short-Position mitzunehmen, plane aber einen erneuten Einstieg bei einem Rücklauf.

Es gibt viel zu tun in diesem Markt, packen wir es also an

Ihr Jörg Mahnert

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PS: Am Mittwoch, den 23. November, halte ich von 18:00 bis 19:00 ein kostenfreies Webinar zum Thema:

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Bären-Alarm im S&P500

20.11.11 (Uncategorized)

Liebe Bullen, es sieht wieder einmal ein wenig düsterer für Euch aus.

Aber jetzt keine Panik, schauen wir erst einmal, was geschehen ist.

Bullish-Percent-Index leicht gemacht

Wie Sie wissen, analysiere ich den Marktzustand mit Hilfe des Bullish-Percent-Index.

Hierbei handelt es sich um die Reihung des täglich ermittelten Prozentsatz der Aktien in einem Point&Figure-Kaufsignal zu allen Aktien des betrachteten Index.

Dabei gibt es 6 klar definierte Zustände.

Der für die Bullen beste Zustand ist der des “Bull-Confimed”.

Hierbei bildet der Chart des Bullish-Percent-Index ein Point&Figure-Kaufsignal aus.

Steigt die dann gebildete X-Säule über 70% um dann wieder unter 70% zu fallen , liegt der Zustand Bear-Alert vor.

Was ist da geschehen?

Im Zuge des Bull-Confirmed ist die Anzahl der Aktien in ,einem Point&Figure-Kaufsignal in den Bereich über 70% und damit in den überkauften Bereich angestiegen.

Das ist an sich nicht bedrohlich. Beginnt aber der Anteil der Aktien in einem Point&Figure-Kaufsignal wieder unter 70% zu sinken, verlieren die Bären an Kraft und die Bären fassen wieder Mut.

Bären-Alarm im S&P500

Und genau das ist im S&P500 geschehen

XundO20112011

S&P500: Bären-Alarm verlangt unsere Aufmerksamkeit

Wie Sie nun vorgehen sollten:

Schritt 1:Erst einmal sollten Sie ruhig durchatmen.

Schritt 2: Sichern Sie Ihre Longpositionen in Aktien enger ab. (Ausgestoppt zu werden ist kein Drama, sondern gehört zum Geschäft!)

Schritt 3: Werfen Sie doch einmal einen Blick auf besonders schwache Sektoren, wie z. B. die Banken und nehmen Sie einen Short-ETF auf einen solchen Sektor ins Depot

Also sehen Sie die aktuelle Lage als Chance, nicht als Risiko.

In diesem Sinne

Ihr Jörg Mahnert

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Ein kurzer Blick auf den Marktzustand

14.11.11 (Uncategorized)

Heute melde ich mich nur in aller Kürze.

Erst einmal der aktuelle Status der Bullish-Percent-Indizes der wichtigsten Indizes:

NYSE: Bull-Confirmed bei 62,06%

S&P 500: Bull-Confirmed bei 72,80%

Nasdaq Composite: Bull-Confirmed bei 48,98%

Dabei fällt besonders der S&P500 auf.

Hier waren “wir” schon einmal bei über 76%.

Er befindet sich also mit einem Rückgang von 3,20% auf dem absteigenden Ast.

Wenn er jetzt noch unter 70% fallen würde, läge ein Bear-Alert vor.

Dann sollten Anleger ihre Aktien-Positionen mit einem engeren Stopp absichern.

Ein Bear-Alert signalisiert ganz klar, dass die Bären zumindest kurzfristig das Ruder übernommen haben.

Noch ist es nicht soweit, aber ich werde das natürlich täglich kontrollieren und auch an dieser Stelle umgehend “Alarm schlagen”, wenn es der S&P500 mit einem Bear-Alert tut.

Ihr Jörg Mahnert

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DAX: Jahresendrally, ja bitte?

10.11.11 (Uncategorized)

Ich gebe zu, ich war ein wenig faul in der letzten Zeit.

Zumindest, was das Posten hier betrifft.

Aber sorry, das eigene Trading und die Börsenarbeit für die Kunden war ja nun verständlicherweise in den letzten Wochen recht anstrengend.

Naja, erst einmal der obligatorische Rückblick:

Meine Herren, was die Zeit vergeht:

Am 9.Oktober veröffentlichte ich an dieser Stelle eine Videoanalyse zum DAX.

Wer sie noch einmal sehen möchte, findet sie hier.

Kaufsignal zeigte im Oktober Wirkung

Die Kernaussage der Analyse war:

Kann der DAX die 5.700 auf Schlusskursbasis überwinden, geht es erst einmal Richtung 6.200 Punkte.

Hat ja auch prima geklappt.

Der DAX markierte am 28. Oktober mit über 6.400 Punkten ein mehr als freundliches Zwischenhoch.

Griechenland “spuckte” in die Suppe

Nur, um dann im Zuge der neuesten Nachrichten aus Griechenland den massiven Rückzug anzutreten.

Dabei rückte die Marke von 5.700 Punkten erneut und das mehrmals in den Fokus.

Der DAX testete diese am 1. November und auch heute gab es einen massiven Test.

Italien ebenso

Ok, dieses Mal war es nicht Griechenland, sondern Italien, aber das läuft ja eh auf das Selbe hinaus.

Bis jetzt, also bis um 15:55 Uhr war der Test der Marke von 5.700 Punkten erfolgreich.

(Ich betone bewusst die Zeit so genau, schließlich kann es ja bereits heute Abend komplett anders aussehen.)

Point&Figure-Charttechnik DAX: Enge Nummer für die Bullen

xundo10112011

5.700 Punkte sind entscheidend

Im Point&Figure-Chart in der Chartcraft-Einstellung sieht man, wie “eng” die Nummer für die Bullen ist.

Noch ist das Point&Figure-Kaufsignal mit dem scheinbar irrwitzig hohen Kursziel von 8.900 Punkten (Über dem Allzeithoch !) intakt.

Kommt es jetzt allerdings zu einem Unterschreiten von 5.700 Punkten und das auch noch auf Schlusskursbasis, ist es Essig mit solch bullishen Zielen.

Marktzustand ist noch bullish

Was macht man mit so einer Lage?

Man schaut am besten über den großen Teich und wirft einen Blick auf den Marktzustand des breiten US-Marktes.

BPNYAXUNDO

Und hier steht der Bullish-Percent-Index der NYSE immer noch auf Bull-Confirmed.

Noch ist von dieser Seite nichts Dramatisches zu erkennen.

Es steht und fällt mit der 5.700 Punkte-Marke

Das kann aktuell nur das Fazit sein.

Solange sich der DAX nicht eindeutig unter die 5.700 Punkte begibt, ist das Kursziel von 8.900 Punkten intakt.

Eine Jahresendrally könnte uns dann bis an die 7.000 Punkte treiben.

Was die Bullen allerdings beunruhigen sollte, ist folgendes:

Solange der DAX nicht über 6.200 Punkte geht, macht er immer tiefere Hochs.

Und das war noch nie ein bullenfreundliches Zeichen!

Ihr Jörg Mahnert

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Gold: Ziel Allzeithoch

15.10.11 (Uncategorized)

“Back to normal”

Das ist aktuell das Motto an den Märkten.

Ok, dass die globale Situation mit einer schwächelnden US-Konjunktur und der andauernden Euro-Problematik nicht “normal” ist, das brauchen wir an dieser Stelle nicht zu diskutieren.

Das spielt aber auch eigentlich keine Rolle, denn entscheidend ist, welches Szenario die Börsen-Märkte spielen.

Und die Marktteilnehmer scheinen sich auch beim Gold entschlossen zu haben, wieder zum “normalen” Verhalten des Goldpreises der letzten Monate zurückzukehren.

Und in diesen ganzen Monaten war es eben normal, dass Gold steigt.

Point&Figure Gold: Kursziel Allzeithoch

xundogold15102011

Mit dem Überschreiten von 1.680 USD pro Feinunze befindet sich der Goldpreis nun wieder in einem Point&Figure-Kaufsignal mit dem horizontal berechneten Kursziel von 1.900 USD pro Feinunze.

Dieses Kursziel liegt extrem nahe an dem erst Anfang September erreichten Allzeithoch von über 1.920 USD pro Feinunze.

Unterschreiten der 1.580 USD beachten

Ein Unterschreiten von 1.580 USD würde allerdings die Bullen so “erschrecken”, dass dann das Kursziel von 1.900 USD in Frage gestellt wäre.

Dann käme es zur Ausbildung eines Point&Figure-Verkaufssignals.

Die nächste Unterstützung läge dann bei rund 1.520 Punkten und damit im Bereich der letztens markierten Tiefs.

Mein Fazit:

Das Kursziel von 1.900 USD ist für Gold-Bullen recht verlockend.

Das Risiko ist mit einem Unterschreiten von 1.580 USD deutlich kleiner als das Gewinnpotenzial.

Ihr Jörg Mahnert

www.XundO.info (alles rund um Point&Figure)

Hinweis laut §34b WpHG: Die Redaktion/der Autor ist in den entsprechenden Wertpapieren / Basiswerten derzeit nicht investiert. Es liegt daher kein Interessenskonflikt vor. Die in diesem Artikel enthaltenen Angaben stellen keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar.

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Gold: Ziel Allzeithoch

15.10.11 (Uncategorized)

“Back to normal”

Das ist aktuell das Motto an den Märkten.

Ok, dass die globale Situation mit einer schwächelnden US-Konjunktur und der andauernden Euro-Problematik nicht “normal” ist, das brauchen wir an dieser Stelle nicht zu diskutieren.

Das spielt aber auch eigentlich keine Rolle, denn entscheidend ist, welches Szenario die Börsen-Märkte spielen.

Und die Marktteilnehmer scheinen sich auch beim Gold entschlossen zu haben, wieder zum “normalen” Verhalten des Goldpreises der letzten Monate zurückzukehren.

Und in diesen ganzen Monaten war es eben normal, dass Gold steigt.

Point&Figure Gold: Kursziel Allzeithoch

xundogold15102011

Mit dem Überschreiten von 1.680 USD pro Feinunze befindet sich der Goldpreis nun wieder in einem Point&Figure-Kaufsignal mit dem horizontal berechneten Kursziel von 1.900 USD pro Feinunze.

Dieses Kursziel liegt extrem nahe an dem erst Anfang September erreichten Allzeithoch von über 1.920 USD pro Feinunze.

Unterschreiten der 1.580 USD beachten

Ein Unterschreiten von 1.580 USD würde allerdings die Bullen so “erschrecken”, dass dann das Kursziel von 1.900 USD in Frage gestellt wäre.

Dann käme es zur Ausbildung eines Point&Figure-Verkaufssignals.

Die nächste Unterstützung läge dann bei rund 1.520 Punkten und damit im Bereich der letztens markierten Tiefs.

Mein Fazit:

Das Kursziel von 1.900 USD ist für Gold-Bullen recht verlockend.

Das Risiko ist mit einem Unterschreiten von 1.580 USD deutlich kleiner als das Gewinnpotenzial.

Ihr Jörg Mahnert

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