
Liebe Leser,
allgemein sind Edelmetalle in den letzten Wochen aus dem Fokus der Anleger geraten. Gerade das ist jedoch ein Argument, sich mit solchen Investments aus Sicht der Charttechnik zu beschäftigen. Denn wie wir alle wissen, können langweilige Börsen-Phasen ziemlich abrupt enden. Und in einem solchen Moment sollten wir Anleger wissen, wo wir mit welcher Chance einsteigen können. Heute analysiere ich für Sie daher die aktuelle Marktsituation im Silber aus Sicht der Point&Figure-Charttechnik.
Silber: Da ist noch der Deckel drauf

Point&Figure Silberpreis: Vor dem Ausbruch
Seit Anfang Juli bewegt sich der Silberpreis ständig zwischen ca. 17,40 USD und 18,60 USD pro Feinunze hin und her. Bis jetzt ist es den Bären gelungen, den Deckel nach oben im Bereich von 18,60 USD stabil zu halten. Hier liegt eine Vielzahl von Verkaufsordern.
Dadurch konnte der Ansturm der Bullen in diesem Bereich immer wieder gestoppt werden. Darüber hinaus kam es Ende Juli durch das kurzfristige Unterschreiten von 17,40 USD zu einem nominellen Verkaufssignal, das jedoch nicht zu einem weiteren Kursrutsch führte.
Ein Überschreiten von 18,80 USD würde nun ein Kaufsignal im Point&Figure-Chart erzeugen und das Verkaufssignal als Bear-Trap (Bärenfalle) entlarven.
Ab 18,80 USD fliegt beim Silber der Deckel
Sollte es jetzt den Bullen gelingen, den Silberpreis über die Zwischenhochs bei 18,60 USD zu treiben, besteht bei den Bären Handlungsbedarf. Sie müssen dann ihre leer verkauften Positionen im Silber zurückkaufen und treiben so den Kurs weiter nach oben. Ein klares Kaufsignal würden wir im Point&Figure-Chart des Silbers bei einem Überschreiten von 18,80 USD erhalten.
Erst einmal Luft bis rund 20 USD
Sollte das geschehen, würden die Rückkäufe der Bären kombiniert mit der Nachfrage der Bullen den Silberpreis schnell auf rund 20 USD treiben. Hier liegt das signifikante Hoch, das im Mai dieses Jahres erreicht wurde.
Im P&F-Trader (bitte verlinken mit: ) investieren wir dann in Silber, wenn der Silberpreis mit dem Überschreiten von 18,80 USD die Bären ins „Schwitzen“ bringt. Ein entsprechendes chancenreiches Derivat habe ich bereits auf der Watchlist. Jetzt schon auf „Verdacht“ zu kaufen, ist allerdings zu risikoreich. Denn noch sind die Bären nicht besiegt.
Viel Erfolg an den Börsen,
Ihr
Jörg Mahnert